Monatskommentar Juni 2009

von Franz Brandtner am 13. Juli 2009 · 0 Kommentare

Spätestens Mitte Juni ging die Aufwärtsbewegung diverser Marktbereiche zu Ende, teilweise mit starken Kursrückgängen. Der Dax verlor 2,7%, der DJ World Stock Index auf Dollar-Basis 0,6%. Nach dem Motto „weniger schlecht als erwartet“ lässt sich kein Kursanstieg längerfristig begründen. Trotzdem konnten die Edelmetallpreise davon nicht profitieren, ganz im Gegenteil, Silber verlor 10,3%, Gold 3,8%. Dies wirkte sich entsprechend auf die Minenwerte aus, der AMEX Gold Bug Index (15 der weltweit größten Goldproduzenten) fiel um über 14%.

Wir haben Vermögensverwalterfonds mit höherem Aktienanteil und Minenwerten teilweise stark reduziert. Derzeit sind ca. 3 Millionen Beschäftigte in Kurzarbeit, die Arbeitslosenrate wird wohl weiter steigen. Wir befürchten auch Nachwirkungen der vorgezogenen Autokäufe durch die Abwrackprämie und eine damit verbundene negative Beeinflussung der Binnenkonjunktur.

Obwohl wir davon ausgehen, dass die Korrektur im Edelmetallbereich noch nicht zu Ende ist, werden wir aus strategischen Gründen zumindest den 3,4%-ETF-Anteil an physischen Gold und Silber halten. In einem Vermögensverwalterfonds sind noch weitere 1,5%, sodass wir unseren Zielbestand von ca. 5% halten Die Staatsschulden
sind nicht weniger geworden, siehe jüngstes Beispiel Kalifornien. Die Haushaltslage der westlichen Staaten wird mittelfristig wieder zu stärker steigenden Edelmetallpreisen führen.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner

Hier erhalten Sie das Faktenblatt vom Juni 2009.

Weitere Infos zum Fonds unter LogiInvest GmbH

Schreiben Sie einen Kommentar

Vorheriger Artikel: Monatskommentar Mai 2009

Nächster Artikel: Rohstofffonds Tiberius Absolute Return derzeit schwächer