Monatskommentar September 2016

von admin am 25. Oktober 2016 · 0 Kommentare

Auch im September konnte sich keine klare Richtung an den Finanzmärkten ausbilden. Vor allem die Turbulenzen bei der Deutsche Bank wegen drohender milliardenhoher Strafzahlungen in den USA, der stark polarisierende Präsidentschaftskandidat Donald Trump und die immer wieder aufkeimende Angst um die anstehende Zinserhöhung durch die amerikanische Notenbank sorgten für nervöse Märkte.

Der IWF (Internationaler Währungsfonds) bezeichnete die Deutsche Bank bereits im Juni als das weltweit größte systemische Risiko für das globale Finanzsystem. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass wieder die Politik und damit der Steuerzahler mit Milliardenbeträgen einspringen muss. Obwohl schon die US-Immobilienkrise in 2007/2008 riesige Folgeschäden verursacht hat und die Nullzinspolitik für die Altersvorsorge für den Großteil der Anleger enorme negative Auswirkungen hat, haben viele Verantwortliche aus der Bankenwelt und der Politik offensichtlich wenig bis nichts dazugelernt. Die Nullzinspolitik ist unserer Meinung nach ein Experiment auf Kosten der Bürger mit ungewissem Ausgang.

Wie auch schon im August war das schwierige Marktumfeld einer Seitwärtsbewegung ohne klare Richtung für die aktiven und konservativen Fondsmanager eine Herausforderung – einen Tag stiegen die Kurse dynamisch, am nächsten Tag wurde wieder alles abgegeben. Die Bandbreite der Monatsergebnisse der Zielfonds lag in diesem Monat zwischen +1,6% und -2,4%.
Insgesamt war der LogiInvest Ende des Monats in 15 Zielfonds investiert. Die Nettoaktienquote lag Ende September bei 38%.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner

Weitere Infos zum Fonds unter LogiInvest GmbH.

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