Monatskommentar Mai 2018

von admin am 23. Juni 2018 · 0 Kommentare

Die Zinsunterschiede zwischen Europa und den USA und Unsicherheiten wegen der schwierigen Regierungsbildung in Italien schwächten auch im Mai den Euro. Der Euro verlor gegenüber dem USD bis zu 4,5%. Dies wirkte sich in den ersten Maiwochen noch positiv auf die europäischen Aktienwerte aus.

Die ungelösten Probleme hoher Staatsschulden und im europäischen Bankensektor wurde durch Italien wieder in Erinnerung gerufen. Dies drückte sich in einer stark ansteigenden Differenz der Zinsen zwischen Deutschland und Italien aus, 10-jährige deutsche Staatsanleihen fielen auf 0,3% Rendite, während italienische Renditen auf 3 % anstiegen.

Die Einführung von US-Importzöllen auf Stahl und Aluminium drückte die Stimmung zusätzlich, sodass der DAX die gesamten Gewinne seit Anfang Mai wieder abgab, der EuroStoxx 50 verlor sogar 3,7%.

Erwähnenswert scheint uns die Deutsche Bank, die im Mai um 13% auf knapp 9 Euro je Aktie fiel. Im Mai 2007 lag der Preis bei 105 Euro für eine Aktie.

Die Zielfonds bewegten sich in einer Bandbreite zwischen +5,5% und -0,5%. Der LogiInvest-Fonds profitierte von der guten Aktienauswahl der vermögensverwaltenden Zielfonds und den amerikanischen Aktien. Am Monatsende betrug die Nettoaktienquote (Bruttoaktienquote abzüglich Absicherung) 35%.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner

Weitere Infos zum Fonds unter LogiInvest GmbH.

Schreiben Sie einen Kommentar

Vorheriger Artikel: Monatskommentar April 2018