Im Juli kam zum 2. Hilfspaket für Griechenland der Streit über die Erhöhung des Schuldenlimits der USA, dessen Zahlungsunfähigkeit drohte. Man erhält den Eindruck, dass manchen einflussreichen Politikern Grabenkämpfe wichtiger sind, als Vertrauen aufzubauen und Schaden abzuwenden. Zusätzlich verunsicherten schlechter werdende Wirtschaftszahlen aus Europa und den USA die Finanzmärkte.
Entwicklungen im Juli: DAX -2,95 %, Dow Jones -2,2 %, Goldminen (HUI) 4,2 %, Gold
8 %, Silber 13 %, Rohöl Brent 4,6 %. Vor allem 10-jährige Bundesanleihen sind um
4 % gestiegen, noch stärker die längerfristigen US-Anleihen – d.h. die Zinsen sind in diesen Ländern deutlich gefallen, während die Zinsen in den europäischen Krisenländern trotz Beschlüssen am EU-Gipfel weiter angestiegen sind. Vor allem steigen auch die Preise für Kreditausfallversicherungen (CDS) für Spanien, Italien und auch Frankreich.
Der Aktienanteil durch die Mischfonds (Vermögensverwalter) ist auf Fondsebene bei ca. 24 %. Der Dollaranteil (Edelmetalle notieren in US-Dollar) war zum Monatsende abgesichert.
Mit besten Grüßen
Franz Brandtner und Günter Frey
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