Monatskommentar Dezember 2016

von admin am 23. Januar 2017 · 0 Kommentare

Der im November begonnene überraschende Kursanstieg der Aktienmärkte nach der Wahl Donald Trumps zum neuen US-Präsidenten legte bis zur ersten Dezemberwoche eine Pause ein. Danach startete eine Jahresendrallye, die den DAX und den japanischen Markt nach 11 Monaten im Minus schlussendlich doch noch in den grünen Bereich brachte.

Das Börsenjahr enthielt nahezu alles, was die Börse an Aufregung mit ihren Höhen und Tiefen zu bieten hat. Nach den anfänglichen Sorgen um das Weltwirtschafswachstum durch Chinas Probleme, sowie Zinserhöhungsängsten in den USA, dem überraschenden Abstimmungsergebnis in Großbritannien, das zum Brexit führte, der negativ vorausgesagten Trump-Wahl mit Crashszenarien, kam im Dezember die Abstimmung in Italien gegen eine geplante Verfassungsänderung und damit der Rücktritt seines Ministerpräsidenten. Erneute Bankenprobleme hielten Italien zusätzlich in Schach, die zum wiederholten Male mit Steuergeldern gelöst wurden. Genügend Gefahrenpunkte in einem Jahr, die immer wieder zur Vorsicht mahnten, und zum Glück, zumindest für die Aktienmärkte immer positiv ausgingen. Einmal mehr trug vor allem die europäische Zentralbank mit verstärkten Gelddrucken zu ihrer Beruhigung bei.

Für die Anleihemärkte verlief es derweil im Dezember umgekehrt. Durch die Verlautbarung einer Zinserhöhung in den USA fallen US-Rentenpapiere in 2016 in den negativen Bereich. Und der Euro sinkt zum US-Dollar auf den niedrigsten Wert seit Jahren.

Die Bandbreite der Ergebnisse der Zielfonds lag in diesem Monat zwischen –0,6% und +3,4%. Sie waren tendenziell wie zu erwarten eher vorsichtig. Aufgrund von teilweisen Absicherungen wegen eingangs beschriebener Risiken endete der Dezember mit einem neutralen Ergebnis.

Insgesamt war der LogiInvest Ende des Monats in 15 Zielfonds investiert. Die Nettoaktienquote lag Ende Dezember bei 35%.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner

Weitere Infos zum Fonds unter LogiInvest GmbH.

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