Monatskommentar Januar 2017

von admin am 24. Februar 2017 · 0 Kommentare

Die Amtsübernahme Donald Trumps war im Januar wohl das wichtigste Ereignis für die Börsen. Vom ersten Tag an setzte er dabei seine Wahlversprechen um und brüskierte dabei manch andere Staaten. Von den Analysten wird dabei die angekündigte Steuerreform mit Wohlwollen gesehen, wobei die Aktienmärkte im Januar noch Vorsicht walten ließen. Es bleiben viel Fragen offen. Wie wird sich etwa AMERICA FIRST auf die Weltwirtschaft auswirken?

Der US-Dollar ist gegenüber dem Euro wieder um 2,6% gefallen, sodass die amerikanischen Kursgewinne an den Börsen für europäische Anleger ins Minus drehten.

Die Bandbreite der Ergebnisse der Zielfonds lag im ersten Monat zwischen –0,6% und +3,7%. Tendenziell wurden die Absicherungen von den Zielfonds reduziert, sodass die Nettoaktienquote auf 42,6% anstieg. Unterm Strich führte dies zu einem positiven Monat. Die Aktienquote wird bei ersten Schwächeanzeichen wieder gesenkt.

Insgesamt war der LogiInvest Ende des Monats in 15 Zielfonds investiert.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner

Weitere Infos zum Fonds unter LogiInvest GmbH.

Der im November begonnene überraschende Kursanstieg der Aktienmärkte nach der Wahl Donald Trumps zum neuen US-Präsidenten legte bis zur ersten Dezemberwoche eine Pause ein. Danach startete eine Jahresendrallye, die den DAX und den japanischen Markt nach 11 Monaten im Minus schlussendlich doch noch in den grünen Bereich brachte.

Das Börsenjahr enthielt nahezu alles, was die Börse an Aufregung mit ihren Höhen und Tiefen zu bieten hat. Nach den anfänglichen Sorgen um das Weltwirtschafswachstum durch Chinas Probleme, sowie Zinserhöhungsängsten in den USA, dem überraschenden Abstimmungsergebnis in Großbritannien, das zum Brexit führte, der negativ vorausgesagten Trump-Wahl mit Crashszenarien, kam im Dezember die Abstimmung in Italien gegen eine geplante Verfassungsänderung und damit der Rücktritt seines Ministerpräsidenten. Erneute Bankenprobleme hielten Italien zusätzlich in Schach, die zum wiederholten Male mit Steuergeldern gelöst wurden. Genügend Gefahrenpunkte in einem Jahr, die immer wieder zur Vorsicht mahnten, und zum Glück, zumindest für die Aktienmärkte immer positiv ausgingen. Einmal mehr trug vor allem die europäische Zentralbank mit verstärkten Gelddrucken zu ihrer Beruhigung bei.

Für die Anleihemärkte verlief es derweil im Dezember umgekehrt. Durch die Verlautbarung einer Zinserhöhung in den USA fallen US-Rentenpapiere in 2016 in den negativen Bereich. Und der Euro sinkt zum US-Dollar auf den niedrigsten Wert seit Jahren.

Die Bandbreite der Ergebnisse der Zielfonds lag in diesem Monat zwischen –0,6% und +3,4%. Sie waren tendenziell wie zu erwarten eher vorsichtig. Aufgrund von teilweisen Absicherungen wegen eingangs beschriebener Risiken endete der Dezember mit einem neutralen Ergebnis.

Insgesamt war der LogiInvest Ende des Monats in 15 Zielfonds investiert. Die Nettoaktienquote lag Ende Dezember bei 35%.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner

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Monatskommentar November 2016

von admin am 23. Dezember 2016 · 0 Kommentare

Der Sieg Donald Trumps bei der US-Präsidentenwahl und vor allem die Reaktion der Finanzmärkte war wohl die größte Überraschung dieses Jahres. Analysten und Fachleute verschiedenster Bereiche sagten für dieses Ergebnis crashartige Reaktionen der Finanzmärkte voraus. Stattdessen erholten sich die Börsen noch am selben Tag mit über 6% positiver Reaktion und schlossen höher als die ganze Woche davor.
Man fragt sich, wenn so massiv gekauft wird, müssen ja auch genügend Personen schon vorher die Situation so eingeschätzt haben. Trotzdem wurden durch die Medien ganz andere Befürchtungen geschürt. Auf jeden Fall haben diejenigen, die ganz unten gekauft haben, massive Gewinne auf Kosten derer gemacht, die aus Angst verkauft haben.
Ein Grund war sicher auch der gemäßigtere Umgangston am Tag nach der Wahl, während man zuvor einen der beschämendsten US-Wahlkämpfe aller Zeiten miterleben musste.

Fakt ist, dass sich die Investoren zumindest vorerst von den angekündigten Programmen, vor allem den Infrastrukturmaßnahmen positive Aspekte für die Wirtschaft erhoffen. Man geht mittlerweile von einer Zinserhöhung im Dezember in den USA aus. Entsprechend stiegen die US-Märkte, ebenfalls die Zinsen – entsprechen zog auch der US-Dollar kräftig an. Der Euro verlor gegenüber dem US-Dollar im November bis dato 3,5%. Zu den Verlierern gehören die europäischen Märkte und die Schwellenländer, da auf letztere wegen dem teureren USD und den höheren Zinsen erhebliche Kostensteigerungen zukommen.

Die Vermögensverwalter mit Schwerpunkt europäische Aktien und die Anleihefonds haben sich entsprechend negativ entwickelt. Die Bandbreite der Ergebnisse der Zielfonds lag in diesem Monat zwischen –3,3% und +8,2%. Jedoch beendeten 4 von 5 unserer größten Fondspositionen den Monat im Minus.
Insgesamt war der LogiInvest Ende des Monats in 15 Zielfonds investiert. Die Nettoaktienquote lag Ende September bei 35%.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner

Weitere Infos zum Fonds unter LogiInvest GmbH.

Monatskommentar Oktober 2016

von admin am 25. November 2016 · 0 Kommentare

Es herrschte aufgrund der bevorstehenden US-Präsidentenwahl und der Unsicherheiten wegen der US-Zinsanhebung weiter Vorsicht an den Börsen, die sich durch die uneinheitliche Richtung der Märkte ausdrückte. Während der DAX einen Zuwachs von 1,5% verbuchen konnte, beendet der kleine Bruder MDAX den Monat mit -2,0% und der TecDAX mit -4,4%. Da die Fondsmanager mehrerer Zielfonds Ihren Schwerpunkt in mittleren und kleinen Unternehmen haben, waren sie davon negativ betroffen.
In erster Linie profitierten Banken und Versicherungen von der erwarteten Zinsanhebung, keine Titel, die in letzter Zeit durch Stabilität geglänzt haben.

Bei deutsche Anleihen erhöhte sich der Zinssatz seit dem Tiefstand Ende Sept. bei -0,15% bis Ende  Oktober auf +0,16%. Damit dürften die Negativzinsen zumindest bei 10-jähriger Laufzeit der Vergangenheit angehören. Dieser Zinsanstieg von immerhin 0,31% führte zu einem Preisrückgang der Bundesanleihen von 2,1%.

Die Bandbreite der Ergebnisse der Zielfonds lag in diesem Monat zwischen -3,8% und +2,2%.
Insgesamt war der LogiInvest Ende des Monats in 15 Zielfonds investiert. Die Nettoaktienquote lag Ende September bei 38%.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner

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Auch im September konnte sich keine klare Richtung an den Finanzmärkten ausbilden. Vor allem die Turbulenzen bei der Deutsche Bank wegen drohender milliardenhoher Strafzahlungen in den USA, der stark polarisierende Präsidentschaftskandidat Donald Trump und die immer wieder aufkeimende Angst um die anstehende Zinserhöhung durch die amerikanische Notenbank sorgten für nervöse Märkte.

Der IWF (Internationaler Währungsfonds) bezeichnete die Deutsche Bank bereits im Juni als das weltweit größte systemische Risiko für das globale Finanzsystem. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass wieder die Politik und damit der Steuerzahler mit Milliardenbeträgen einspringen muss. Obwohl schon die US-Immobilienkrise in 2007/2008 riesige Folgeschäden verursacht hat und die Nullzinspolitik für die Altersvorsorge für den Großteil der Anleger enorme negative Auswirkungen hat, haben viele Verantwortliche aus der Bankenwelt und der Politik offensichtlich wenig bis nichts dazugelernt. Die Nullzinspolitik ist unserer Meinung nach ein Experiment auf Kosten der Bürger mit ungewissem Ausgang.

Wie auch schon im August war das schwierige Marktumfeld einer Seitwärtsbewegung ohne klare Richtung für die aktiven und konservativen Fondsmanager eine Herausforderung – einen Tag stiegen die Kurse dynamisch, am nächsten Tag wurde wieder alles abgegeben. Die Bandbreite der Monatsergebnisse der Zielfonds lag in diesem Monat zwischen +1,6% und -2,4%.
Insgesamt war der LogiInvest Ende des Monats in 15 Zielfonds investiert. Die Nettoaktienquote lag Ende September bei 38%.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner

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Monatskommentar August 2016

von admin

Im August setzte sich die schon in den USA in den letzten Juliwochen begonnene außergewöhnliche Ruhe an den Finanzmärkten fort. Die großen Indizes wie der S&P 500 bewegten sich über mehrere Wochen in einem engen Bereich von +/- 1%. Was bedeutet große Indizes? Der amerikanische Aktienmarkt hatte Ende 2015 einen Anteil von 52% am gesamten [...]

Monatskommentar Juli 2016

von admin

Mitte Juli erreichte das Volumen von Staatsanleihen mit Negativverzinsung einen neuen Rekordwert: rund 13.000 Mrd. USD. In der hoch verschuldeten Eurozone (Q1 2016: 9.600 Mrd. Euro, Maastricht-Grenze 60% des BIP, aktuell: 91,7%) rentierten zuletzt rund 53% aller ausstehenden Staatsanleihen negativ, darunter selbst italienische! Mittlerweile weisen auch bereits europäische Unternehmensanleihen in Höhe von 465 Milliarden Euro [...]

Monatskommentar Juni 2016

von admin

Im Juni erreichten die Zinssätze deutscher 10-jähriger-Staatsanleihen erstmals in der Geschichte mit -0,10% den negativen Bereich (Quelle: Dt. Bundesbank). Dies bedeutet, dass es für den Finanzminister oder auch deutsche Kämmerer keinen wirklichen Anreiz gibt, Schulden zu senken, da dadurch Einnahmen!!! Wegfallen würden.
Zudem kam eine weitere historische Konstellation: Zum ersten Mal in der Geschichte der Finanzmärkte [...]

Monatskommentar Mai 2016

von admin

Zinsen deutscher 10-jähriger-Staatsanleihen sind weiter gesunken (0,18% am Monatsende lt. Dt. Bundesbank). Die großen Aktienmärkte präsentierten sich zunächst seitwärts, um dann doch in der letzten Woche positiv abzuschließen (DAX +2,2%, S&P 500 +1,5%).
Der weiter anziehende Ölpreis sorgte in den Vereinigten Staaten für ein erstes Aufflackern der Inflation. Damit verbunden war eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass die [...]

Monatskommentar April 2016

von admin

Zinsen deutscher 10-jähriger-Staatsanleihen verblieben weiterhin auf niedrigem Niveau (0,24% am Monatsende lt. Dt. Bundesbank). Die großen Aktienmärkte präsentierten sich nach einem Auf-und-ab (DAX -4%/+4%) mehr oder weniger unverändert.
Beeindruckend war die Erholung des Ölpreises von mehr als 20% im April, obwohl die OPEC keine Einigung hinsichtlich einer Reduzierung der Fördermengen erzielen konnte. Seit dem Februartief betrug [...]