Durchwachsene europäische Wirtschaftsdaten, Befürchtungen über einen Zinsanstieg in den USA und vor allem die Sanktionen aus Amerika und Europa gegenüber Russland haben die Märkte im Juli stark verunsichert und im Minus schließen lassen. Die europäische Wirtschaft, allen voran Deutschland, ist davon am stärksten betroffen. Das Minus fiel hier am größten aus: DAX -4,3%.

Die von uns bevorzugten Vermögensverwalter, die werthaltige Aktien zu einem günstigen Preis suchen, sind naturgemäß eher in Nebenwerte investiert. Diese schwächelten im Juli am stärksten: MDAX -6,1%, Russell 2000 (US-Nebenwerte) ebenfalls -6,1%. Entsprechend haben in erster Linie die anteilig größten Zielfonds auch am stärksten unter dem Rückgang im Juli gelitten, hier speziell auch die größte Position, der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen.

Der KR Deutsche Aktien Spezial Fonds befindet sich nun unter den fünf größten Positionen. 45% des Zielfonds sind Aktien von Übernahmekandidaten, die den allgemeinen Börsenschwankungen unterliegen. Weiters investiert  er in Aktiengesellschaften, bei denen bereits ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag besteht. Dies führt zu deutlich geringeren Schwankungen bei guten Renditen und man ist trotzdem überwiegend in Sachwerte investiert.

Durch Absicherungen betrug der Aktienanteil, der den allgemeinen Börsenschwankungen unterliegt, am Monatsende netto ca.  21%.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner und Günter Frey

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Die Aktienmärkte entwickelten sich im Juni uneinheitlich: Zuwächse in den USA (Dow Jones 0,65%), Rückgänge in Europa, z.B. DAX -1,1%. Die Zinssenkung der EZB und der negative Einlagenzins waren bereits eingepreist. Das europäische Konjunkturumfeld entwickelt sich nicht so positiv, wie man noch Anfang des Jahres prognostiziert hatte. Vor allem findet diese Abkühlung nicht (nur) in den Randstaaten statt, sondern in den großen Kernländern wie Frankreich und auch die deutschen ZEW- und IFO-Zahlen deuten Rückgänge an.

Die Fondsmanager bleiben weiterhin vorsichtig, sie beweisen schon seit Monaten Geduld, um die niedrige Aktienquote bei günstigeren Preisen wieder zu erhöhen. Die EZB könnte mit neuen Programmen erneut Rückenwind geben.

Wir haben zwei bereits reduzierte Zielfonds nun komplett verkauft, da die neu eingeführte potentielle Mindestrendite von 6% nicht erreicht wurde.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner und Günter Frey

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Sich erhärtende Spekulationen um weiter anstehende Zinssenkungen der EZB sorgten im Mai für erneut steigende Kurse an den Aktienmärkten.

Bei den Top 5 der Zielfonds lag das Maiergebnis zwischen 0% und 1,0%. Aufgrund der zehn weiteren Zielfonds (Mai-Ergebnisse zwischen -1,4% und 3,4%) konnte der LogiInvest jedoch einen Zuwachs von 0,75% erzielen. Ein Zielfonds, den wir schon über die letzten Monate sukzessive abgebaut haben, lag mit -1,4% erneut im Minus. Hier wurde nun auch die letzten Anteile verkauft.

Der Aktienanteil, der den allgemeinen Börsenschwankungen unterliegt, wurde auf 36,5% erhöht. Nachdem es nach wie vor nicht zu einer größeren Korrektur kam, wird jedoch die vorsichtige Grundhaltung von den Vermögensverwaltern beibehalten. Nach deren Ansicht sind die Aktienpreise schon zu hoch und weitere Gewinnsteigerungen begrenzt.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner und Günter Frey

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Mittlerweile sind die Zinsen bei 10-jährigen Bundesanleihen von ihrem Hoch im Sept. 2013 von 2,0% wieder auf 1,45% Ende April zurückgekommen. Gut für Immobilienkäufer und gut für diese Anleihen in den Zielfonds, da deren Kurse gestiegen sind. Und die EZB stellt weiter Zinssenkungen in Aussicht.

Im Aktienbereich war eine Sektorenrotation von Wachstumsaktien zu defensiven Werten zu beobachten.    

Dies führte auch zu ganz unterschiedlichen Entwicklungen der Zielfonds, die in einer Spanne von -2,4% bis +1,2% reichten. Besonders der Alken Abs. Return Fonds, der in den letzten Monaten sehr gut performte, war von der Umschichtung der Aktiengelder betroffen und beendete den April mit -2,4%. Wir haben den PERPRO-Fonds auf unsere max. Kaufgrenze von 12% erhöht, da er sehr flexibel auf mögliche Kursschwankungen reagiert.    

Nach wie vor wird die vorsichtige Grundhaltung beibehalten. Der Aktienanteil, der den allgemeinen Börsenschwankungen unterliegt, wurde weiter leicht abgebaut bzw. abgesichert, er liegt nun bei 32%.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner und Günter Frey

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Absolut betrachtet hat sich der DAX mit einem Anstieg von 0,04% im ersten Quartal 2014 nicht von der Stelle bewegt. Über die tatsächlichen Bewegungen täuschen diese Werte jedoch deutlich hinweg. So betrug der maximale Verlust (vom höchsten bis zum niedrigsten Indexstand) in dieser Zeit beim DAX mehr als acht Prozent – und zwar innerhalb von nur zweieinhalb Wochen.

Das beherrschende Thema war dabei zuletzt die Krise rund um die Ukraine. Vorläufig haben die Finanzmärkte die Annexion der Krim durch Russland allerdings als lokales Ereignis abgehandelt. Schwerer wiegt nach wie vor auf unabsehbare Zeit die amerikanische und europäische Notenbankpolitik.

Die Manager der 14 Zielfonds sind nach wie vor zurückhaltend. Der Aktienanteil, der den allgemeinen Börsenschwankungen unterliegt, wurde gegenüber Ende Februar leicht abgebaut, er liegt nun bei 34%.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner und Günter Frey

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Monatskommentar Februar 2014

von Franz Brandtner

Im Februar erholten sich die Aktienmärkte wieder von Ihrem Rückgang im Januar. Sorgen um die Entwicklung in China und die Aufstände in der Ukraine bremsten zum Monatsende wieder. Die Anleihepreise streben zu Ihren Höchstständen, entsprechend sanken die Renditen wieder – gut für Immobilienkäufer, schlecht für Zinsanleger.
Seit über einem Jahr stehen wir auf der Warteliste des [...]

Monatskommentar Januar 2014

von Franz Brandtner

Ab Mitte Januar korrigierten weltweit die Aktienmärkte aufgrund Sorgen um die Emerging Markets (Türkei, Argentinien, China). In der Spitze waren es bis Anfang Februar beim DAX -6,5%, am stärksten betraf dies in den großen Industriestaaten Japan mit – 14%.
Aktuell sind die Vermögensverwalter mit etwa 37% in Aktien investiert, die den allgemeinen Börsenschwankungen unterliegen. Ende Januar [...]

Monatskommentar Dezember 2013

von Franz Brandtner

Bis Mitte Dezember korrigierten die Börsen in allen Segmenten: Aktien, dt. und US-Anleihen, Edelmetalle. Nachdem die amerik. Zentralbank dann tatsächlich die befürchtete Reduzierung der Anleihekäufe zwar offiziell bestätigte, aber nur in einem sehr vorsichtigen Umfang, reagierten die Aktienmärkte erleichtert und schlossen auf neuen Höchstständen.
Leider war das Ausmaß der Korrektur am Aktienmarkt noch nicht adäquat [...]

Monatskommentar November 2013

von Franz Brandtner

Die Aktienmärkte erreichten im November Höchststände, allen voran der DAX. Die wertorientierten Vermögensverwalter verhielten sich weiterhin restriktiv, d.h. teilweise deutlich verringerte Aktienquote. Die erwartete Korrektur begann Anfang Dezember und in 8 Börsentagen wurde der November-Gewinn des DAX wieder neutralisiert. Die Mehrzahl der Zielfondsmanager sind der Ansicht, dass die Korrektur noch nicht vorüber ist, sondern das [...]

Monatskommentar Oktober 2013

von Franz Brandtner

Im Oktober haben wir nach ausführlichen Analysen und Gesprächen mit 30% des Fondsvermögens die größte Umstellung im Fonds in diesem Jahr durchgeführt. Insgesamt wurden 4 neue Fondsmanager mit Gewichtungen bis zu 9% aufgenommen. Drei davon sind nur für institutionelle Anleger verfügbar. Die dieses Jahr renditeschwachen Zielfonds wurden entweder stark reduziert oder komplett ausgetauscht.

Die wertorientierten Fondsmanager [...]