Monatskommentar März 2016

von admin am 25. April 2016 · 0 Kommentare

Die Zinsen für 10-jährige deutsche Staatsanleihen verharrten weiter im extrem niedrigen Bereich um 0,10%, nachdem die EZB mit dem Ausmaß neuer Lockerungen die meisten Marktteilnehmer überrascht hat: Mario Draghi erhöhte den Strafzins für von Banken bei der EZB geparktem Geld auf minus 0,4%. Das Anleihekaufprogramm wurde aufgestockt und um Unternehmensanleihen erweitert. Entsprechend positiv wurde dies von den Aktienmärkten aufgenommen, bspw. erholte sich der DAX um knapp 5%, der Euro gegenüber dem Dollar um 4,6%.

Wir haben nach einem Plus von 1,6% im März den Aktienanteil von 31,5% auf 28% noch ein Stück weiter reduziert.

In diesem Umfeld halten wir eine Reduzierung der Aktienquote für mehr Sicherheit vor möglichen Rückschlägen für angebracht. Wir sind der Meinung, dass durch anziehende Rohstoffpreise der Spielraum der Notenbanken für weitere „Unterstützungsaktionen“ für die Börsen immer geringer wird. Möglicherweise waren die Märzaktionen der Notenbanken die letzten, durch die sie eine weiter fortlaufende Korrektur der Aktienmärkte verhindern konnten. Und in diesem Jahr sind mit einem möglichen Ausstiegs Großbritanniens aus der EU oder einem US-Präsidentschaftskanditaten wie Donald Trump noch bedeutende Störpotentiale vorhanden.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner

Weitere Infos zum Fonds unter LogiInvest GmbH.

Deutsche 10-jährige Staatsanleihen erreichten am 29. Februar das diesjährige Zinstief von 0,10%. Die Renditen in Japan waren bis zu Laufzeiten von 10 Jahren negativ. Im LogiInvest wurde der breit gestreute internationale Anleiheanteil erhöht und konnte so vom Anstieg der Anleihepreise profitieren. Die Duration wird jedoch mit 3 bis 4 Jahren sehr kurz gehalten, um etwaige Zinserhöhungsrisiken zu mindern.

Am 11. Februar setzten die Aktienbörsen ihren bisherigen Tiefpunkt (DAX bei 8.699 Punkten und damit 29,8% unter dem Allzeithoch), seither erholten sie sich deutlich. Das Monatsergebnis lag im DAX bei -3,1%. Der MSCI-Weltindex auf Euro-Basis verlor -1,2%. Als Gründe wurden die bestehenden Sorgen um China und das zunehmende Unbehagen über die Wahlkampfergebnisse in USA genannt. Hinzu trat die gesteigerte Besorgnis über einen Austritt Großbritanniens aus der EU. Der enorm volatile Ölpreis tat sein Übriges.

Diesen enormen Schwankungen zum Trotz konnte der LogiInvest ein vergleichsweises ruhiges und stabiles Monatsergebnis von +0,4% erzielen.

Durch den Komplettverkauf eines weiteren Absolute-Return-Fonds, der sich überdurchschnittlich schlecht entwickelte und der Reduzierung eines vermögensverwaltenden Zielfonds wurde die Aktienquote weiter abgebaut. Sie befand sich zum Monatsende bei 31,5%, war davor aber auch schon unter 30%.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner

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Monatskommentar Januar 2016

von admin am 20. Februar 2016 · 0 Kommentare

Die anhaltende Ölpreisschwäche, ein erneuter Crash in China zusammen mit den beabsichtigten Zinserhöhungen in den USA führten weltweit zu den stärksten Kursrückgängen zum Jahresanfang. Zwischenzeitlich lagen DAX und Co. deutlich im Minus: DAX -12,6%, nachdem er schon im Vormonat 5,6% verlor. Ende des Monats endete der DAX bei -8,8%. Auch die amerikanischen Indizes befinden sich auf Niveaus von 2014. In einem Umfeld von extrem niedrigen bzw. sogar negativen Zinsen und stark fallenden Rohstoff- und Aktienpreisen wird das Erzielen von positiven Erträgen zu einer großen Herausforderung.

Obwohl der LogiInvest-Fonds mit einer Aktienquote von 44% ins neue Jahr startete und die weltweit gestreuten Aktienfonds auch bis zu 12% einbüßten, konnten wir durch Absicherungen das Minus stark begrenzen: -2,3%. Nettoaktienquote der Zielfonds im LogiInvest lag zum Monatsende bei 35%.

Wir haben zwei Zielfonds aufgrund hoher Schwankungsbreite, aber niedriger Rendite komplett durch den konservativen marktneutralen Immobilienaktienfonds F&C Real Estate Equity L/S ersetzt. Seit der Übernahme durch den neuen Fondsmanager im Herbst 2013 zeigt der Fonds eine überdurchschnittlich gute Rendite bei sehr niedriger Schwankung, deshalb auch unsere Gewichtung von 10%.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner

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Die von vielen erwartete Weihnachtsrally fiel dieses Jahr ins Wasser. Einerseits wurde der starke Ölpreisrückgang in Richtung schlechterer Weltwirtschaftsaussichten interpretiert. Dazu kam, dass die von EZB-Chef Mario Draghi geschürten Hoffnungen auf ein noch größeres Maßnahmenpaket enttäuscht wurden. Die Aktienmärkte beendeten unter hohen Schwankungen den Dezember im Minus: DAX -5,6%, S&P 500 -1,8%. Zwischenzeitlich lag der DAX im Dezember auch schon bei -11%.

Auch mit Gold und Silber (-3,3% bzw. -4,7%, in EUR) konnte man keine positive Rendite erzielen. Der Ölpreis verlor 19% (in USD).

Der Großteil der Zielfonds schloss ebenfalls negativ. Trotz eines Aktienanteils am Monatsanfang mit 49% konnten wir durch Absicherungen das Monatsminus mit -0,5% sehr gering halten. Die Nettoaktienquote der Zielfonds im LogiInvest lag zum Monatsende bei 44%.

Wir haben einen Mischfonds mit Schwerpunkt Anleihen aufgrund des negativen Jahresergebnisses und kritischer Sichtweise seiner Größe (23 Mrd. Euro) gegen einen konservativeren weltweit streuenden reinen Anleihefonds ausgetauscht. Er ist nochmals günstiger und mit einem Volumen von 1,4 Mrd. Euro auch deutlich flexibler. Deshalb haben wir ab diesem Monat in der Portfoliostruktur auch Anleihefonds ausgewiesen.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner

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Monatskommentar November 2015

von admin am 21. Dezember 2015 · 0 Kommentare

Die Erholung an den Aktienmärkten setzte sich im November besonders in Europa fort. Während deutsche Indizes zwischen 4,9% (DAX) und 2% (MDAX) zulegten, trat der amerikanische S&P 500 mit 0,05% auf der Stelle. In Europa ist dies wieder einmal Mario Draghi zu verdanken, der Hoffnung auf weitere Zinssenkungen machte. In USA wird vor allem die Ölpreisentwicklung als negativer Indikator für die weltweite Wirtschaft gesehen. Auch die Edelmetallpreise verringerten sich weiter (Silber -9,9%, Gold -7%, beides in USD).

Alle Zielfonds beendeten den Monat mit einem Plus, allen voran die Aktienfonds. Da im Anleihebereich nicht nur fast keine Zinsen zu erwirtschaften sind, sondern bei Zinssteigerungen Kursverluste anstehen, suchen wir laufend nach konservativen Vermögensverwaltern, die hier als gewisser Ersatz fungieren könnten.

Wir haben im November  den schwankungsarmen Fonds Acatis ELM Konzept in den LogiInvest genommen. Er hat mit seinem Valueansatz nach Buffett und seinen Absicherungen die Börseneinbrüche im Sommer sehr gut gemeistert. Die Nettoaktienquote der Zielfonds im LogiInvest lag zum Monatsende bei 49%.
Mit besten Grüßen

Franz Brandtner

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Monatskommentar Oktober 2015

von admin

Nach den starken Wertverlusten der Vormonate (DAX in der Spitze -24%) sorgten positivere Kommentare der Notenbanken für eine starke Erholungsbewegung im Oktober. Während die amerikanische Notenbank die Zinsen vermutlich im Dezember erhöhen will, zeigte die EZB in Draghis Kommentaren, die Bereitschaft, die lockere Geldpolitik auszuweiten und die Zinsen nochmals zu senken. So konnte auch der [...]

Monatskommentar September 2015

von admin

Die Abwärtsbewegung der Finanzmärkte setzte sich auch im September fort, was wiederum dieses Quartal zum schlechtesten seit dem 3. Quartal 2011 machte. Neben den anhaltenden chinesischen Konjunktursorgen verunsicherte vor allem das Zögern der amerikanischen Notenbank, die dortigen Leitzinsen leicht anzuheben, die weltweiten Aktienmärkte. Zusätzlich wirkte der Abgasmanipulationsskandal bei VW als zusätzlicher Schock, der die gesamte [...]

Monatskommentar August 2015

von admin

Die Finanzmärkte wurden im August von der höchsten Volatilität seit Juni/Juli 2011 erfasst, und an den Aktienmärkten hat einer der schnellsten „sell-offs“ der Geschichte stattgefunden. Als Beispiel für die hohe Schwankungsbreite  hier der DAX, der am Montag, dem 24.8.15 während des Tages gegenüber dem Schlusskurs vom Freitag bis zu 786 Punkte (ca. 8%)  verlor, um [...]

Monatskommentar Juli 2015

von admin

Der Juli war aufgrund der langwierigen Verhandlung zur „Rettung“ Griechenlands nichts für Investoren mit schwachen Nerven. Nachdem der DAX in den letzten Monaten in der Spitze über 14% verlor, konnte er nach der Einigung innerhalb von ein paar Tagen wieder 10% vom Tief aufholen. Jedoch sorgten Unsicherheiten bezüglich der anstehenden Zinserhöhung in den USA und [...]

Monatskommentar Juni 2015

von admin

Aufgrund des Abbruchs der Verhandlungen durch die griechische Regierung und der ausgerufenen Volksbefragung setzte sich wie erwartet das schwankungsreiche Marktumfeld fort.  Und dies, obwohl das griechische Bruttoinlandsprodukt nur etwa 1,3 % des gesamten Bruttoinlandsprodukts der Europäischen Union beträgt.
Griechenland ist das erste wirtschaftlich entwickelte Land, das beim internationalen Währungsfonds IWF seine Schulden nicht beglichen hat. Zum [...]