Monatskommentar Juli 2015

von admin am 5. August 2015 · 0 Kommentare

Der Juli war aufgrund der langwierigen Verhandlung zur „Rettung“ Griechenlands nichts für Investoren mit schwachen Nerven. Nachdem der DAX in den letzten Monaten in der Spitze über 14% verlor, konnte er nach der Einigung innerhalb von ein paar Tagen wieder 10% vom Tief aufholen. Jedoch sorgten Unsicherheiten bezüglich der anstehenden Zinserhöhung in den USA und vor allem dem starken Rückgang an Chinas Börsen für eine wieder einsetzende Korrektur. Der DAX beendete den Juli letztlich mit +3,3%.

China wird unserer Meinung nach überbewertet, denn nachdem der chinesische Shanghai Composite Index seit Mitte 2014 um 150% angestiegen ist, ist eine Korrektur in der  Größenordnung von 30%, 40% und mehr völlig normal. Die Auswirkungen auf die Realwirtschaft sollten relativ gering sein, da nur 8,8%* der chinesischen Familien Aktien halten (*Quelle: Reuters, 9.7.15)

Gold verlor im Juli 6,2%, Silber 7,3% (beide in USD). Am stärksten schlug sich die negative Entwicklung des Goldpreises bei den Goldaktien nieder – der Amex Gold Bug Index verlor 25,4% allein im Monat Juli. Er hat damit das Preisniveau von 2002 erreicht.

Die Nettoaktienquote im Logiinvest betrug zum Monatsende 27%. Wir werden Anfang August drei der vier Aktienfonds auf weltweit extrem breit gestreute passive Aktienfonds umstellen, da sie bei ähnlicher Schwankungsbreite auf längere Sicht bessere Ergebnisse erzielten als die bisherigen gemanagten Varianten.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner

Weitere Infos zum Fonds unter LogiInvest GmbH.

Monatskommentar Juni 2015

von admin am 24. Juli 2015 · 0 Kommentare

Aufgrund des Abbruchs der Verhandlungen durch die griechische Regierung und der ausgerufenen Volksbefragung setzte sich wie erwartet das schwankungsreiche Marktumfeld fort.  Und dies, obwohl das griechische Bruttoinlandsprodukt nur etwa 1,3 % des gesamten Bruttoinlandsprodukts der Europäischen Union beträgt.

Griechenland ist das erste wirtschaftlich entwickelte Land, das beim internationalen Währungsfonds IWF seine Schulden nicht beglichen hat. Zum 30.6. ist eine Rückzahlungsrate über 1,5 Mrd. Euro durch Griechenland nicht fristgemäß bezahlt worden, die größte je beim IWF überfällige Summe.

Die Verluste erstrecken sich von -2.1% im S&P500 bis -6.6% im FTSE100 (die 100 größten und umsatzstärksten Unternehmen an der London Stock Exchange), in Europa mehrheitlich mehr als -4%.

Bis auf einen Zielfonds schlossen alle anderen den Juni teilweise deutlich im Minus ab, im negativsten Fall -6,1%. Aufgrund der Teilabsicherung betrug das Minus im LogiInvest nur -1,2%.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner

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Monatskommentar Mai 2015

von admin am 16. Juni 2015 · 0 Kommentare

Erneut wurde das weltweite Finanzmarktgeschehen von einem sehr kleinen Land Europas  geprägt. Die bis dato nicht fruchtenden Verhandlungen zwischen der neuen griechischen Regierung, der EU und dem IWF verunsicherten weltweit die Börsen. 

Dies drückte sich im Mai vor allem durch höhere Schwankungen aus, per Saldo liefen die Märkte seitwärts. Die amerikanische Index S&P500 erzielte ein leichtes Plus von 1%, die europ. Indizes ein leichtes Minus (EuroStoxx 50 -1,2%, DAX -0,4%). Steigende Zinsen und die geplante Zinserhöhung in den USA sorgten zusätzlich für Verunsicherung.

Zehn der 14 Zielfonds erzielten im Mai ein Plus, vier ein Minus. Durch zwischenzeitlich steigende Märkte ab Mitte Mai wurde die Absicherung der Aktienquote schrittweise wieder abgebaut.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner

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Nachdem der Zinssatz für 10-jährige deutsche Staatsanleihen bis Mitte April auf unter 0,1% pro Jahr auf einen historischen Tiefstand gefallen ist, erhöhte er sich durch starke Kurseinbrüche der Anleihen schlagartig wieder auf 0,7%. Hierdurch wurde vielen das Risiko scheinbar „sicherer“ Anleihen erst bewusst.

Auch die europäischen Aktienmärkte korrigierten erstmals in diesem Jahr stärker, bspw. der DAX von seinem Höchststand um etwa 1.000 Punkte. Aufgrund immer wahrscheinlicher werdenden Zinserhöhungen in den USA muss man in nächster Zeit mit schwankungsreicheren Märkten rechnen.

Obwohl  die Zielfonds in Summe den Monat negativ abschlossen, erzielte der LogiInvest im April ein Plus von 0,63%. Dies wurde durch die schrittweise Absicherung der Aktienquote aufgrund von Verkaufssignalen der Handelsstrategie erreicht. Zum Monatsende war der gesamte Aktienanteil der Zielfonds abgesichert.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner

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Monatskommentar März 2015

von admin am 24. April 2015 · 0 Kommentare

Das marktbeherrschende Thema war nach wie vor die Geldpolitik der Notenbanken. Die EZB startete den Ankauf der Euro-Staatsanleihen für die nächsten 18 Monate für insgesamt 1.100 Mrd. Euro.    

Die europäischen Aktienmärkte erreichten stattdessen weitere Zuwächse, vor allem auch angetrieben durch den erneuten Euro-Rückgang. Anders die US-Märkte, die wegen dem Dollaranstieg Rückgänge der Unternehmensgewinne einkalkulieren und zusätzlich mit steigenden Zinsen rechnen müssen. Deshalb konnten sie seit Jahresanfang noch keinen Zuwachs erzielen.

Im Logiinvest wurden nun zwecks besserer Streuung  alle Zielfonds auf max. 10% begrenzt. Um den dadurch reduzierten Aktienanteil auszugleichen, wurde ein neuer europäischer Aktienfonds, der in werthaltige Aktien im Stile Warren Buffetts investiert, ergänzt.  Generell wird es aber immer schwieriger günstige Aktien in Europa zu finden.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner

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Monatskommentar Februar 2015

von admin

Nach der Ankündigung von Mario Draghi, dass die EZB ab März 2015 60 Mrd. EUR pro Monat für den Kauf von Anleihen drucken wird,  sind die europäischen Aktienmärkte regelrecht in die Höhe geschossen. Vom Ausmaß erinnert dies an das Jahr 2000. Zusätzlich angefeuert werden speziell die europäischen Märkte durch den Verfall des Euro, der die [...]

Monatskommentar Januar 2015

von admin

Nach erneuten starken Rückgängen des Ölpreises bis zu 18%, die die Sorgen um die Weltwirtschaft weiter anheizten, sorgte die EZB mit der Ankündigung eines über den Erwartung liegenden, immensen Anleihekaufprogrammes für stark steigende Aktienmärkte in Europa: DAX +7%, EuroStoxx 50 +6,8%.
Auf der anderen Seite des Atlantiks fürchtet man immer wieder die Beendigung der ultralockeren Politik [...]

Monatskommentar Dezember 2014

von admin

Die Märkte hatten im Dezember erneut heftige Bewegungen. Öl übernahm hier die Spitzenposition mit einem Verlust von knapp 20% in den ersten zwei Wochen des Monats und zog die Aktienmärkte mit hinunter, bevor die Ankündigung der amerik. Zentralbank sie wieder steigen ließ. Bewegungen innerhalb des Monats beliefen sich auf -5%/+6% für den S&P500, -7.5%/+6% für [...]

Monatskommentar November 2014

von admin

Gerade einmal 6 Wochen nach dem Rückschlag des DAX bis auf 8355 Punkte endete der deutsche Index bei 9.980 Punkten. Mit ruhigen vernünftigen Entscheidungen auf Basis mittelfristiger Konjunkturdaten hat das nichts zu tun, es erinnert eher an das Handeln eines übernervösen Psychotikers. Einmal mehr prägte die Hoffnung auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik seitens der [...]

Monatskommentar Oktober 2014

von admin

Im Oktober setzten die Märkte ihre Abwärtsbewegung bis Mitte des Monats fort, um darauf wie ein gespanntes Gummiband wieder nach oben zu schnappen.
Die Märkte sind die letzten Jahren zum Spielball der Zentralbanken und Hochfrequenzhändler geworden. Zufälligerweise fallen die Aktienmärkte genau bis zum Verfallstag der Optionen und starten tags darauf wieder eine Rallye. Die amerikanische Notenbank [...]