Monatskommentar Mai 2015

von admin am 16. Juni 2015 · 0 Kommentare

Erneut wurde das weltweite Finanzmarktgeschehen von einem sehr kleinen Land Europas  geprägt. Die bis dato nicht fruchtenden Verhandlungen zwischen der neuen griechischen Regierung, der EU und dem IWF verunsicherten weltweit die Börsen. 

Dies drückte sich im Mai vor allem durch höhere Schwankungen aus, per Saldo liefen die Märkte seitwärts. Die amerikanische Index S&P500 erzielte ein leichtes Plus von 1%, die europ. Indizes ein leichtes Minus (EuroStoxx 50 -1,2%, DAX -0,4%). Steigende Zinsen und die geplante Zinserhöhung in den USA sorgten zusätzlich für Verunsicherung.

Zehn der 14 Zielfonds erzielten im Mai ein Plus, vier ein Minus. Durch zwischenzeitlich steigende Märkte ab Mitte Mai wurde die Absicherung der Aktienquote schrittweise wieder abgebaut.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner

Weitere Infos zum Fonds unter LogiInvest GmbH.

Nachdem der Zinssatz für 10-jährige deutsche Staatsanleihen bis Mitte April auf unter 0,1% pro Jahr auf einen historischen Tiefstand gefallen ist, erhöhte er sich durch starke Kurseinbrüche der Anleihen schlagartig wieder auf 0,7%. Hierdurch wurde vielen das Risiko scheinbar „sicherer“ Anleihen erst bewusst.

Auch die europäischen Aktienmärkte korrigierten erstmals in diesem Jahr stärker, bspw. der DAX von seinem Höchststand um etwa 1.000 Punkte. Aufgrund immer wahrscheinlicher werdenden Zinserhöhungen in den USA muss man in nächster Zeit mit schwankungsreicheren Märkten rechnen.

Obwohl  die Zielfonds in Summe den Monat negativ abschlossen, erzielte der LogiInvest im April ein Plus von 0,63%. Dies wurde durch die schrittweise Absicherung der Aktienquote aufgrund von Verkaufssignalen der Handelsstrategie erreicht. Zum Monatsende war der gesamte Aktienanteil der Zielfonds abgesichert.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner

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Monatskommentar März 2015

von admin am 24. April 2015 · 0 Kommentare

Das marktbeherrschende Thema war nach wie vor die Geldpolitik der Notenbanken. Die EZB startete den Ankauf der Euro-Staatsanleihen für die nächsten 18 Monate für insgesamt 1.100 Mrd. Euro.    

Die europäischen Aktienmärkte erreichten stattdessen weitere Zuwächse, vor allem auch angetrieben durch den erneuten Euro-Rückgang. Anders die US-Märkte, die wegen dem Dollaranstieg Rückgänge der Unternehmensgewinne einkalkulieren und zusätzlich mit steigenden Zinsen rechnen müssen. Deshalb konnten sie seit Jahresanfang noch keinen Zuwachs erzielen.

Im Logiinvest wurden nun zwecks besserer Streuung  alle Zielfonds auf max. 10% begrenzt. Um den dadurch reduzierten Aktienanteil auszugleichen, wurde ein neuer europäischer Aktienfonds, der in werthaltige Aktien im Stile Warren Buffetts investiert, ergänzt.  Generell wird es aber immer schwieriger günstige Aktien in Europa zu finden.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner

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Nach der Ankündigung von Mario Draghi, dass die EZB ab März 2015 60 Mrd. EUR pro Monat für den Kauf von Anleihen drucken wird,  sind die europäischen Aktienmärkte regelrecht in die Höhe geschossen. Vom Ausmaß erinnert dies an das Jahr 2000. Zusätzlich angefeuert werden speziell die europäischen Märkte durch den Verfall des Euro, der die Exportmöglichkeiten deutlich erhöht und damit auch die Gewinnentwicklung der exportorientierten Unternehmen, allen voran vieler deutscher Firmen.

Für die US-Unternehmen gilt das Gegenteil. 40% der Einnahmen der 500 größten US-Unternehmen werden im Ausland erwirtschaftet. Durch den Verfall ausländischer Währungen gegenüber dem US-Dollar muss man hier mit deutlichen Gewinnrückgängen bis hin zu Verlusten rechnen. Folglich verzeichnen die US-Aktienindizes dieses Jahr auch noch keine Gewinne. Mit der Veröffentlichung der Ergebnisse für das 1. Quartal kann es hier zu negativen Überraschungen kommen.

Die europäische Notenbankpolitik führt andererseits aber in zweierlei Hinsicht zur „Verarmung“ der europäischen Bevölkerung:
Erstens ist unser Vermögen gegenüber den Amerikanern um 35% gesunken.
Zweitens ist der Großteil der Altersvorsorge auf Zinspapiere ausgerichtet, die speziell in Deutschland nichts mehr bringen. Zinsen auf 10-jährige deutsche Staatsanleihen sind aktuell auf unter 0,2% pro Jahr gefallen. Und selbst bei 30-jährigen Staatsanleihen erhält man erstmals in der Geschichte weniger als 0,6% pro Jahr.

Damit sind die Zinssätze mittlerweile niedriger wie in Japan.
Hier wird es für viele Lebensversicherer schwierig, wenn nicht unmöglich, selbst den schon mehrmals abgesenkten Garantiezins zu erreichen. In derselben Art sind die Versorgungswerke der Ärzte u. ä. davon betroffen. Dazu kommt die Überalterung der Bevölkerung. Alternativer Lösungen müssen von der Politik attraktiver gemacht werden.

Durch die spürbare Verbesserung der Wirtschaftsperspektiven erhöhten die aktiv gemanagten Zielfonds den Aktienanteil auf 51%. Wir haben zusätzlich den maximalen Anteil  eines Fonds auf 10,x% begrenzt, um weniger von zwischenzeitlichen Durchhängern einzelner Zielfonds beeinflusst zu werden, so wie es letztes Jahr der Fall war. Und wir werden noch auf weitere Fonds streuen.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner

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Monatskommentar Januar 2015

von admin am 23. Februar 2015 · 0 Kommentare

Nach erneuten starken Rückgängen des Ölpreises bis zu 18%, die die Sorgen um die Weltwirtschaft weiter anheizten, sorgte die EZB mit der Ankündigung eines über den Erwartung liegenden, immensen Anleihekaufprogrammes für stark steigende Aktienmärkte in Europa: DAX +7%, EuroStoxx 50 +6,8%.

Auf der anderen Seite des Atlantiks fürchtet man immer wieder die Beendigung der ultralockeren Politik mit einem ersten Zinsanstieg. So verloren die US-Märkte S&P 500 -4,1%, Dow Jones -4,55%.

Diese gegenläufigen monetären Ausrichtungen der amerikanischen und europäischen Notenbanken sorgen an den Finanzmärkten für enorme Verunsicherung und entsprechende Schwankungen. Ausschläge während eines Handelstages von 3% und mehr im DAX sind mittlerweile regelmäßig zu beobachten. Und die Freigabe des Schweizer Franken durch die Schweizer Nationalbank hat das Vertrauen ebenso erschüttert. Für viele Strategien mit aktiver Steuerung der Aktienquote ein schwieriges Umfeld.

Wir haben die Positionen weiter gleichmäßiger verteilt, sodass die größte Position nunmehr maximal einen Anteil von 10,x% hat.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner

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Monatskommentar Dezember 2014

von admin

Die Märkte hatten im Dezember erneut heftige Bewegungen. Öl übernahm hier die Spitzenposition mit einem Verlust von knapp 20% in den ersten zwei Wochen des Monats und zog die Aktienmärkte mit hinunter, bevor die Ankündigung der amerik. Zentralbank sie wieder steigen ließ. Bewegungen innerhalb des Monats beliefen sich auf -5%/+6% für den S&P500, -7.5%/+6% für [...]

Monatskommentar November 2014

von admin

Gerade einmal 6 Wochen nach dem Rückschlag des DAX bis auf 8355 Punkte endete der deutsche Index bei 9.980 Punkten. Mit ruhigen vernünftigen Entscheidungen auf Basis mittelfristiger Konjunkturdaten hat das nichts zu tun, es erinnert eher an das Handeln eines übernervösen Psychotikers. Einmal mehr prägte die Hoffnung auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik seitens der [...]

Monatskommentar Oktober 2014

von admin

Im Oktober setzten die Märkte ihre Abwärtsbewegung bis Mitte des Monats fort, um darauf wie ein gespanntes Gummiband wieder nach oben zu schnappen.
Die Märkte sind die letzten Jahren zum Spielball der Zentralbanken und Hochfrequenzhändler geworden. Zufälligerweise fallen die Aktienmärkte genau bis zum Verfallstag der Optionen und starten tags darauf wieder eine Rallye. Die amerikanische Notenbank [...]

Monatskommentar September 2014

von admin

Ab Monatsmitte korrigierten die Aktienmärkte wieder stärker aufgrund Sorgen über das weltweite Wirtschaftswachstum. So beendete bspw. der MSCI World  den Monat mit -2,85%. Der DAX beendete das Monat mit 0%. Angeführt wurde der Kursrückgang von den kleineren Werten: MDAX -0,6%, SDAX -2,3%, Russell 2000-Index (USA) -6,2%. Die Edelmetalle fielen auf neue Tiefstände: Gold -5,4%, Silber [...]

Monatskommentar August 2014

von admin

Während sich die Aktienmärkte nach dem 10%-Rücksetzer des DAX durch  erneut angekündigte EZB –Maßnahmen wieder erholen konnten, sank die Rendite 10-jähriger deutscher Staatsanleihen erstmals in der Geschichte auf unter 1%. Regional profitierten vor allem die amerikanischen Märkte, Europa und vor allem Japan hinkten weiter hinterher. Der Euro verlor gegenüber dem USD 1,9%.
Entsprechend unterschiedlich waren die [...]