Wir können uns nicht vorstellen, dass die Staatsschulden jemals auf normalem Wege zurückgezahlt werden. Wenn man sich die Geschichte ansieht, wurden diese Schulden letztendlich immer auf Kosten der Besitzer der Währung getilgt. Das heißt Geldwerte, wie Sparbücher, Anleihen, Bausparverträge, klassische Lebensversicherungen usw. wurden abgewertet. Entweder auf schnellem Wege durch eine Währungsreform oder längerfristig über eine Inflation im 2-stelligen oder höheren Bereich. Wie soll es bei der bereits erreichten Höhe der Schulden auch anders möglich sein?

Und wir haben nicht den Eindruck, dass die Staatsschuldenkrise unter voller Kontrolle ist – das heißt, es könnte auch plötzlich etwas passieren. Das glauben und hoffen wir zwar nicht, können es aber nicht ausschließen. Und nur auf Glauben und Hoffen wollen wir uns nicht verlassen.

Um die Sicherheit von Sachwerten zu haben, nehmen wir lieber die damit verbundenen Schwankungen in Kauf, anstatt des Risikos von Verlusten, die im Extremfall auch 90% und mehr sein können.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner

Nach einer dreiwöchigen Verunsicherung durch schlechter werdende Wirtschaftszahlen, führten Spekulationen über eine Zinssenkung der EZB wieder zu einer Erholung der Aktienmärkte. In der Spitze fiel beispielsweise der DAX um 6,1% zurück, beendete den Monat dann noch mit +1,5%. Einer der wichtigsten Aktienindizes der Welt, der amerikanische S&P500 schloss mit -0,9% (in EUR).

Das größte Aufsehen erregte jedoch der Zusammenbruch des Goldpreises. Wie aus dem Nichts sackte der Preis innerhalb zwei Tagen um 11% (in USD) ab, der stärkste Rückgang in den letzten 30 Jahren. Aprilergebnisse in EUR: Gold -10%, Silber -16,5%, Goldminenaktienindex HUI -22,6%. Durch unseren Edelmetallanteil machte isch das auf Fondsebene mit etwa -1% bemerkbar. Lesen Sie dazu unseren zusätzlichen Artikel "Warum halten wir trotz der hohen Schwankungen weiterhin Gold und Silber?"

Von den zwölf Vermögensverwaltern haben acht den Monat positiv abgeschnitten, wenngleich sie auch nicht die vier negativen und vor allem das Edelmetallminus ganz ausgleichen konnten.
Einen Vermögensverwalter haben wir nun komplett verkauft, wir hatten letzten Monat schon als Ersatz in Dr. Bruns von der Loys AG investiert. Er legt vorrangig in werthaltige Aktien an, sichert bei Bedarf aber einen kleinen Teil auch ab.

Aktuelle Vermögensaufteilung: Aktien 38%, Gold/Silber: 6,0% (inkl. direkten LogiInvest-Anteil), der Rest: Anleihen bzw. kurzfristige Gelder.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner und Günter Frey

Weitere Infos zum Fonds unter LogiInvest GmbH.

Ein Musterbeispiel, wie völlig irrationale Blasen entstehen, sieht man im folgendem aktuellen Bericht:  www.cbsnews.com/video/watch/?id=50142079n

Sie fragen sich vielleicht: „Was hat das mit uns zu tun?“ Vermutlich ähnlich viel, wie die Immobilienblase in den USA mit uns zu tun hatte.
In den Geschichtsbüchern findet man regelmäßig  solche Blasen.

Es ist zwar bei weitem nicht so extrem wie in China, aber auch bei den aktuellen Preisen sehr vieler Immobilien in München sollte man sehr gut analysieren, ob ein Investment hier noch sinnvoll ist.

Die wohl bisher tiefgreifendste Änderung in der Vorgehensweise bezüglich der Banken- und Staatschuldenkrise ist die offizielle Miteinbeziehung der Sparer in die Bankenrettung in Zypern.
Die dadurch verursachte Verunsicherung und die schlechter werdenden Wirtschaftsdaten führten an den europäischen Märkten zu zwischenzeitlichen Gewinnmitnahmen.
Auch zwei Vermögensverwalter wie Henrik Muhle und Frank Fischer haben ihre Aktienquote etwas verringert, um mit dem freiwerdenden Geldbeträgen bei tieferen Kursen wieder günstiger nachzukaufen.

Japan will trotz einer Verschuldungsquote von über 260% des BIPs noch massiver Anleihen aufkaufen. Und auch EZB-Präsident Draghi denkt laut eigener Aussage über neue unkonventionelle Maßnahmen nach. Da wir aufgrund dieser noch stärker werdenden Geldflutung durch die Zentralbanken insgesamt aber von einem mittelfristig weiter positiven Umfeld für werthaltige Aktien ausgehen, haben wir stattdessen einen neuen Zielfonds eines erfahrenen Managers reingenommen, der in Aktien im Stile Warren Buffetts investiert, einen Teil aber auch absichert. Wir haben den Zielfonds schon länger in der Beobachtung und unsere letzten Gespräche im Februar mit dem Fondsmanager und seinem Vertreter haben uns überzeugt.
Stattdessen werden wir einen anderen Vermögensverwalter, der sich über die letzten Monate im Verhältnis zu den Mitbewerbern mit der gleichen Schwankungsbreite schlechter entwickelt hat, nun endgültig Schritt für Schritt abbauen. Mehr als die Hälfte ist bereits veräußert.

Im März sprachen die Wirtschaftsindikatoren eindeutig für eine günstigere Entwicklung in den USA als in Europa. Entsprechend besser entwickelten sich auch die amerikanischen Indizes: S&P500 +3,6%, DAX +0,7%. Der Euro verlor gegenüber dem US-Dollar 1,9%. Edelmetalle: Gold +0,6%, Silber -1,1% (jeweils in USD).
Zehn der zwölf Vermögensverwalterfonds beendeten den Monat positiv.

Aktuelle Vermögensaufteilung: Aktien 37%, Gold/Silber: 6,9% (inkl. direkten LogiInvest-Anteil), der Rest: Anleihen bzw. kurzfristige Gelder.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner und Günter Frey

Weitere Infos zum Fonds unter LogiInvest GmbH.

Im Februar wurden die Märkte in erster Linie durch Angst vor einem neuen Aufflammen der europäischen Schuldenkrise durch die Wahlen in Italien beeinflusst. Durch ein erneutes Mitwirken von Silvio Berlusconi fürchtet man, dass die Sparbemühungen in Italien aufgegeben werden.
  
Die Aktienmärkte tendierten seitwärts (DJ World Stock Index -0,1%, S&P500 + 1,1%, DAX -0,4%, Euro Stoxx 50 -2,6%). Durch den um 3,8% gefallenen Euro gegenüber dem USD entwickelten sich die USD-Werte in EUR sehr positiv, z.B. S&P500 + 5,1%.

Größte Verlierer waren abermals die Edelmetalle und deren Minenaktien. Der Preis für Goldminen – Amex Gold Bugs Index – verzeichnete einen Rückgang von -10,1% in USD, Gold -4,6%, Silber -9,6%. Auf EUR-Basis fiel das Ergebnis entsprechend dem USD-Gewinn jeweils um ca. 4% besser aus.

Elf der zwölf Vermögensverwalterfonds beendeten den Monat positiv.

Aktuelle Vermögensaufteilung: Aktien 35%, Gold/Silber: 6,5% (inkl. direkten LogiInvest-Anteil), der Rest: Anleihen bzw. kurzfristige Gelder.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner und Günter Frey

Weitere Infos zum Fonds unter LogiInvest GmbH.

Aktuelle Situation

von Franz Brandtner

Der LogiInvest erzielte dieses Jahr bis gestern ein Plus von 0,65%.
Die Aktienmärkte haben nach ihrem sehr guten Start ins Neue Jahr in der Zwischenzeit in einen leichten Korrekturmodus bzw. eine Seitwärtsbewegung umgeschaltet. Der DAX hat beispielsweise seine Gewinne seit Anfang des Jahres wieder abgegeben und liegt mit gestrigem Schlusskurs im Minus bei -0,4% in diesem [...]

Veröffentlichung Faktenblatt

von Franz Brandtner

Wir werden in Zukunft das neue Faktenblatt im ersten Drittel des neuen Monats auf www.logiinvest-news.de veröffentlichen. Wir haben dann zwar noch nicht alle Faktenblätter der Zielfonds, in die der LogiInvest-Fonds investiert ist, und können diese noch nicht auswerten. Eine frühere Information der Investoren ist uns jedoch wichtiger.

Monatskommentar Januar 2013

von Franz Brandtner

Der Aktienanteil von 34% im LogiInvest ist weltweit gestreut. Einzelne DAX-Aktien sind in der Minderheit, da die Vermögensverwalter andere Aktien für günstiger und mittelfristig für ertragreicher einstufen. Aufgrund beider Unterschiede kann man den LogiInvest nicht mit dem DAX vergleichen.
  
Im letzten Moment entschied der Kongress in Amerika eine Verschiebung des Beginns und auch der Entscheidung [...]

Monatskommentar Dezember 2012

von Franz Brandtner

Die negative Überraschung im Dezember kam von der Edelmetallseite. Während die Goldminenaktien ihre Abwärtsbewegung verlangsamt fortsetzten, Amex Gold Bugs Index -1,4% in USD (-2,9% in EUR), beschleunigte sie sich bei Gold und Silber.
Gold verlor im Dezember -5,6%, Silber sogar -13,9%.
Für positive Überraschung sorgte der chinesische Aktienmarkt, der nach einer 3-jährigen Abwärtsphase den Dezember mit [...]

Monatskommentar November 2012

von Franz Brandtner

Im November setzte sich die Seitwärtsbewegung fort. Der DAX schwankt zwischen 6.950 und 7.400, eine Handelsspanne von 450 Punkten, das sind 6,5 %. Dieses Hin und Her ist das Ergebnis der Uneinigkeit zwischen den europäischen Finanzministern bezüglich weiterer Hilfszahlungen an Griechenland und das US-amerikanische Thema „Fiscal Cliff“.
Besonders schwach zeigten sich im November die Goldminenaktien, der [...]