Viele Analysten vermuteten für die letzten Wochen noch eine Jahresendrallye, stattdessen hatte es der Dezember nochmal in sich: Gold -12%, Silber -10%, Goldminenaktienindex HUI -14%, DAX -3,1%, Bund Future (10-jährige deutsche Anleihen) +3,8%.
Angesichts dieser Zahlen sind wir mit den Vermögensverwaltern, von denen im Dezember 9 von 10 positiv abschnitten, sehr zufrieden. In der Vergangenheit hatten sich solch hohe Verluste bei den Edelmetallen normalerweise mit einem negativen Monatsergebnis bemerkbar gemacht, wie beispielsweise im Sept. 2011. Diesmal konnte der LogiInvest den Monat jedoch mit 0,95% positiv abschließen.
Ende Dezember liegt die Aktienquote in den Mischfonds der Vermögensverwalter bei 22%, 7% in Edelmetallen (inkl. Vermögensverwalter), 5% in Rohstoffen, der Rest in Unternehmens–/Staatsanleihen) u. Bargeld.
Durch das Weihnachtsgeschenk der EZB an die Banken von 500 Mrd. EUR für 1% über 3 Jahre könnte sich die Lage vorübergehend etwas entspannen. Die Banken sollen damit vorzugsweise europ. Staatsanleihen kaufen, für die sie höhere Prozentsätze bekommen. Klingt nach Gewinn für die Banken durch die Zinsdifferenz, die im Endeffekt der Steuerzahler der einzelnen Länder bezahlen muss.
Mit besten Grüßen
Franz Brandtner und Günter Frey
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Auch im November hat die enorme Schwankung an den durch Politik bestimmten Börsen angehalten.
Die Ergebnisse der vier am stärksten gewichteten Vermögensverwalter (44% des Fonds) lagen zwischen +0,7 % und – 7%. Aber gerade der Mischfonds mit -7% hat im August einen sehr guten positiven Beitrag von +1,7% geleistet, als der DAX über 25 % verlor. Das Problem war im Nov., dass alle Teilbereiche (Aktien, Anleihen, Rohstoffe), in die er anlegt, nach unten gingen, ähnlich wie im September.
In der Zwischenzeit haben wir drei weitere Vermögensverwalterstrategien ausfindig gemacht, die mit den Märkten die letzten Monate sehr gut klar kamen. Erste Positionen werden nach abgeschlossenem Prüfvorgang im Dez. aufgebaut. Zwei frühere Mischfonds mussten wir in der Zwischenzeit komplett rausnehmen.
Mit besten Grüßen
Franz Brandtner und Günter Frey
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Seit dem Tiefpunkt im September sind die Aktienmärkte unter extrem großen Schwankungen (innerhalb 2-4 Tagen 10 % rauf, ein paar Tage später wieder 10 % runter) wieder angestiegen. Sowohl in der ersten Oktoberwoche, als auch den letzten Oktobertagen erhöhte sich die Hoffnung, zumindest an den Finanzmärkten, auf eine Lösung der Euro-Staatsschuldenkrise. Der DAX konnte dadurch im Oktober ein Plus von 11,6 % verzeichnen. Wie fragil diese Kurserholung ist, sieht man an der Tatsache, dass der DAX an nur zwei Tagen (31.10. u. 1.11.) wieder 8 % verlor.
Die Bandbreite der Monatsergebnisse bei den Vermögensverwaltern lag zwischen -2,6 % und +5,4 %. Den schlechtesten Vermögensverwalter haben wir gegen einen neuen ausgetauscht. Auch die Edelmetalle konnten einen Teil der Verluste vom September wieder aufholen.
Aktuell beträgt der Aktienanteil der Vermögensverwalter ca. 22 % des LogiInvest-Fonds. Der Edelmetallanteil liegt gesamt bei ca. 6,9 % (mit Vermögensverwalteranteil), Rohstoffe bei ca. 4,4 %, der Rest ist derzeit in Anleihen investiert bzw. Bankguthaben.
Mit besten Grüßen
Franz Brandtner und Günter Frey
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Der deutsche Aktienmarkt erreichte am 12.9.2011 seinen zwischenzeitlichen Tiefpunkt bei 5072 Punkten. Damit verzeichnete der DAX seit seinem Höchststand am 2.5.2011 bei 7527 Punkten ein Minus von 32,6 %. Letztendlich beendete der DAX den September mit -4,9 %.
Der September erwies sich auch für den LogiInvest-Fonds als sehr schwierig, da bis auf einen Vermögensverwalter (auch nur 0,7 % plus) alle restlichen zehn den Monat negativ abschlossen (bis zu –7,7 %). Wenn quasi alle Märkte zurückgehen, ist es schwer möglich ein positives Ergebnis zu erzielen.
Der Edelmetallanteil, der im August noch unterstützend wirkte, trug durch den starken Preisrückgang ebenfalls zu einem deutlichen Minus bei. Auch wenn unser Silberanteil Ende August nur bei 2,9 % lag, bewirkt diese kleine Beimischung bei einem Preisrückgang bei Silber von 22,8 % auf LogiInvest-Fondsebene ein Minus von 0,66 %.
Mit besten Grüßen
Franz Brandtner und Günter Frey
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Die Unsicherheit durch die Staatsschuldenkrise in Europa und den USA hielten weiter an. Durch die Verschlechterung verschiedener Frühindikatoren verstärkte sich die Angst vor einer Rezession so stark, dass es zu Panikverkäufen an den Aktienmärkten kam. Der DAX verlor innerhalb von zwei Wochen über 23 %. Eine Größenordnung, die es schon Jahre nicht mehr gab.
Die Streuung des Fondsvermögens auf elf Vermögensverwalter (85 % des Fonds) und 6 % Gold-/Silberanteil erwies sich in dieser Phase als sehr robust. Je nach Strategie der Vermögensverwalter gab es sowohl Verlierer (bis zu -7,7 %), als auch Gewinner (bis zu +3,4 %). Diese Aufteilung wurde unterstützt durch einen steigenden Gold- und Silberpreis (Gold +11,9 %, Silber +3,9 %).
Mit besten Grüßen
Franz Brandtner und Günter Frey
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