Monatskommentar Oktober 2014

von admin am 23. November 2014 · 0 Kommentare

Im Oktober setzten die Märkte ihre Abwärtsbewegung bis Mitte des Monats fort, um darauf wie ein gespanntes Gummiband wieder nach oben zu schnappen.
Die Märkte sind die letzten Jahren zum Spielball der Zentralbanken und Hochfrequenzhändler geworden. Zufälligerweise fallen die Aktienmärkte genau bis zum Verfallstag der Optionen und starten tags darauf wieder eine Rallye. Die amerikanische Notenbank beendet ihr Anleihekaufprogramm, just springen die japanische und europäische Notenbank ein.

Stärkste Verlierer waren im Oktober die Edelmetallmärkte, Goldminenaktien bspw. der Amex Gold Bugs Index verlor 20%. Der DAX beendete den Monat mit -1,6%, EuroStoxx 50 -3,5%. Die Gewinner waren erneut die US-Märkte: S&P500 +2,3%.

Da der Schwerpunkt der Zielfonds in europäischen Aktien liegt, konnte der Logiinvest von den US-Aktien nur wenig profitieren. Nur zwei der Zielfonds konnte ein positives Monatsergebnis verzeichnen. Hier ist der Quaesta Global Opportunities Fonds hervorzuheben, der seine Aktienquote zum richtigen Zeitpunkt von 11% auf 88% erhöhte. Ein Fonds mit einer Mindestanlagesumme von 1 Mio. Euro.

Auch andere Fondsmanager haben zwischenzeitlich die Aktienquote erhöht, sind aber mittlerweile aufgrund des extrem schnellen Anstiegs wieder zurückgerudert. Sie befürchten aufgrund der überkauften Situation eine erneute Korrektur, wenn auch bei weitem nicht in dem Ausmaß als zuvor. Trotzdem ist nicht auszuschließen, dass Draghi und Kollegen die Märkte ohne weitere Korrektur einfach nach oben treiben. Mit zuverlässigen wirtschaftlichen Entwicklungen haben solche Marktschwankungen und Anstiege nicht mehr viel zu tun.

Der Aktienanteil, der den allgemeinen Börsenschwankungen unterliegt, lag zum Monatsende mit 41,2% etwa 5% höher als vor einem Monat.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner und Günter Frey

Weitere Infos zum Fonds unter LogiInvest GmbH.

Ab Monatsmitte korrigierten die Aktienmärkte wieder stärker aufgrund Sorgen über das weltweite Wirtschaftswachstum. So beendete bspw. der MSCI World  den Monat mit -2,85%. Der DAX beendete das Monat mit 0%. Angeführt wurde der Kursrückgang von den kleineren Werten: MDAX -0,6%, SDAX -2,3%, Russell 2000-Index (USA) -6,2%. Die Edelmetalle fielen auf neue Tiefstände: Gold -5,4%, Silber -12,1%, Angaben jeweils in USD. Da der USD gegenüber dem Euro um weitere 3,8% anstieg, war das Ergebnis für Euroanleger entsprechend besser.

Diesen Vorgaben konnten sich auch die Zielfonds nur teilweise entziehen, am schwächsten Schnitt die größte Position mit -2,8% ab. Drei Fondsmanager erzielten ein positives Ergebnis, neun ein negatives.

Der Aktienanteil, der den allgemeinen Börsenschwankungen unterliegt, betrug zum Monatsende 36,3%.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner und Günter Frey

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Monatskommentar August 2014

von admin am 22. September 2014 · 0 Kommentare

Während sich die Aktienmärkte nach dem 10%-Rücksetzer des DAX durch  erneut angekündigte EZB –Maßnahmen wieder erholen konnten, sank die Rendite 10-jähriger deutscher Staatsanleihen erstmals in der Geschichte auf unter 1%. Regional profitierten vor allem die amerikanischen Märkte, Europa und vor allem Japan hinkten weiter hinterher. Der Euro verlor gegenüber dem USD 1,9%.

Entsprechend unterschiedlich waren die Ergebnisse der Zielfonds, die Bandbreite reichte von +1,29% bis -1,52%. 7 Fondsmanager erzielten ein positives Ergebnis, 5 eine negatives. Insbesondere Investitionen in USD lohnten sich, im Gegensatz dazu zeigten kleinere Firmen aus dem Euro-Raum Schwäche.

Durch die steigenden Kurse wurde der Aktienanteil ab Mitte des Monats wieder erhöht. Der Anteil, der den allgemeinen Börsenschwankungen unterliegt, betrug zum Monatsende 44,6%.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner und Günter Frey

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Durchwachsene europäische Wirtschaftsdaten, Befürchtungen über einen Zinsanstieg in den USA und vor allem die Sanktionen aus Amerika und Europa gegenüber Russland haben die Märkte im Juli stark verunsichert und im Minus schließen lassen. Die europäische Wirtschaft, allen voran Deutschland, ist davon am stärksten betroffen. Das Minus fiel hier am größten aus: DAX -4,3%.

Die von uns bevorzugten Vermögensverwalter, die werthaltige Aktien zu einem günstigen Preis suchen, sind naturgemäß eher in Nebenwerte investiert. Diese schwächelten im Juli am stärksten: MDAX -6,1%, Russell 2000 (US-Nebenwerte) ebenfalls -6,1%. Entsprechend haben in erster Linie die anteilig größten Zielfonds auch am stärksten unter dem Rückgang im Juli gelitten, hier speziell auch die größte Position, der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen.

Der KR Deutsche Aktien Spezial Fonds befindet sich nun unter den fünf größten Positionen. 45% des Zielfonds sind Aktien von Übernahmekandidaten, die den allgemeinen Börsenschwankungen unterliegen. Weiters investiert  er in Aktiengesellschaften, bei denen bereits ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag besteht. Dies führt zu deutlich geringeren Schwankungen bei guten Renditen und man ist trotzdem überwiegend in Sachwerte investiert.

Durch Absicherungen betrug der Aktienanteil, der den allgemeinen Börsenschwankungen unterliegt, am Monatsende netto ca.  21%.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner und Günter Frey

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Die Aktienmärkte entwickelten sich im Juni uneinheitlich: Zuwächse in den USA (Dow Jones 0,65%), Rückgänge in Europa, z.B. DAX -1,1%. Die Zinssenkung der EZB und der negative Einlagenzins waren bereits eingepreist. Das europäische Konjunkturumfeld entwickelt sich nicht so positiv, wie man noch Anfang des Jahres prognostiziert hatte. Vor allem findet diese Abkühlung nicht (nur) in den Randstaaten statt, sondern in den großen Kernländern wie Frankreich und auch die deutschen ZEW- und IFO-Zahlen deuten Rückgänge an.

Die Fondsmanager bleiben weiterhin vorsichtig, sie beweisen schon seit Monaten Geduld, um die niedrige Aktienquote bei günstigeren Preisen wieder zu erhöhen. Die EZB könnte mit neuen Programmen erneut Rückenwind geben.

Wir haben zwei bereits reduzierte Zielfonds nun komplett verkauft, da die neu eingeführte potentielle Mindestrendite von 6% nicht erreicht wurde.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner und Günter Frey

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Monatskommentar Mai 2014

von Franz Brandtner

Sich erhärtende Spekulationen um weiter anstehende Zinssenkungen der EZB sorgten im Mai für erneut steigende Kurse an den Aktienmärkten.
Bei den Top 5 der Zielfonds lag das Maiergebnis zwischen 0% und 1,0%. Aufgrund der zehn weiteren Zielfonds (Mai-Ergebnisse zwischen -1,4% und 3,4%) konnte der LogiInvest jedoch einen Zuwachs von 0,75% erzielen. Ein Zielfonds, den wir [...]

Monatskommentar April 2014

von Franz Brandtner

Mittlerweile sind die Zinsen bei 10-jährigen Bundesanleihen von ihrem Hoch im Sept. 2013 von 2,0% wieder auf 1,45% Ende April zurückgekommen. Gut für Immobilienkäufer und gut für diese Anleihen in den Zielfonds, da deren Kurse gestiegen sind. Und die EZB stellt weiter Zinssenkungen in Aussicht.
Im Aktienbereich war eine Sektorenrotation von Wachstumsaktien zu defensiven Werten [...]

Monatskommentar März 2014

von Franz Brandtner

Absolut betrachtet hat sich der DAX mit einem Anstieg von 0,04% im ersten Quartal 2014 nicht von der Stelle bewegt. Über die tatsächlichen Bewegungen täuschen diese Werte jedoch deutlich hinweg. So betrug der maximale Verlust (vom höchsten bis zum niedrigsten Indexstand) in dieser Zeit beim DAX mehr als acht Prozent – und zwar innerhalb von [...]

Monatskommentar Februar 2014

von Franz Brandtner

Im Februar erholten sich die Aktienmärkte wieder von Ihrem Rückgang im Januar. Sorgen um die Entwicklung in China und die Aufstände in der Ukraine bremsten zum Monatsende wieder. Die Anleihepreise streben zu Ihren Höchstständen, entsprechend sanken die Renditen wieder – gut für Immobilienkäufer, schlecht für Zinsanleger.
Seit über einem Jahr stehen wir auf der Warteliste des [...]

Monatskommentar Januar 2014

von Franz Brandtner

Ab Mitte Januar korrigierten weltweit die Aktienmärkte aufgrund Sorgen um die Emerging Markets (Türkei, Argentinien, China). In der Spitze waren es bis Anfang Februar beim DAX -6,5%, am stärksten betraf dies in den großen Industriestaaten Japan mit – 14%.
Aktuell sind die Vermögensverwalter mit etwa 37% in Aktien investiert, die den allgemeinen Börsenschwankungen unterliegen. Ende Januar [...]