Monatskommentar Oktober 2016

von admin am 25. November 2016 · 0 Kommentare

Es herrschte aufgrund der bevorstehenden US-Präsidentenwahl und der Unsicherheiten wegen der US-Zinsanhebung weiter Vorsicht an den Börsen, die sich durch die uneinheitliche Richtung der Märkte ausdrückte. Während der DAX einen Zuwachs von 1,5% verbuchen konnte, beendet der kleine Bruder MDAX den Monat mit -2,0% und der TecDAX mit -4,4%. Da die Fondsmanager mehrerer Zielfonds Ihren Schwerpunkt in mittleren und kleinen Unternehmen haben, waren sie davon negativ betroffen.
In erster Linie profitierten Banken und Versicherungen von der erwarteten Zinsanhebung, keine Titel, die in letzter Zeit durch Stabilität geglänzt haben.

Bei deutsche Anleihen erhöhte sich der Zinssatz seit dem Tiefstand Ende Sept. bei -0,15% bis Ende  Oktober auf +0,16%. Damit dürften die Negativzinsen zumindest bei 10-jähriger Laufzeit der Vergangenheit angehören. Dieser Zinsanstieg von immerhin 0,31% führte zu einem Preisrückgang der Bundesanleihen von 2,1%.

Die Bandbreite der Ergebnisse der Zielfonds lag in diesem Monat zwischen -3,8% und +2,2%.
Insgesamt war der LogiInvest Ende des Monats in 15 Zielfonds investiert. Die Nettoaktienquote lag Ende September bei 38%.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner

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Auch im September konnte sich keine klare Richtung an den Finanzmärkten ausbilden. Vor allem die Turbulenzen bei der Deutsche Bank wegen drohender milliardenhoher Strafzahlungen in den USA, der stark polarisierende Präsidentschaftskandidat Donald Trump und die immer wieder aufkeimende Angst um die anstehende Zinserhöhung durch die amerikanische Notenbank sorgten für nervöse Märkte.

Der IWF (Internationaler Währungsfonds) bezeichnete die Deutsche Bank bereits im Juni als das weltweit größte systemische Risiko für das globale Finanzsystem. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass wieder die Politik und damit der Steuerzahler mit Milliardenbeträgen einspringen muss. Obwohl schon die US-Immobilienkrise in 2007/2008 riesige Folgeschäden verursacht hat und die Nullzinspolitik für die Altersvorsorge für den Großteil der Anleger enorme negative Auswirkungen hat, haben viele Verantwortliche aus der Bankenwelt und der Politik offensichtlich wenig bis nichts dazugelernt. Die Nullzinspolitik ist unserer Meinung nach ein Experiment auf Kosten der Bürger mit ungewissem Ausgang.

Wie auch schon im August war das schwierige Marktumfeld einer Seitwärtsbewegung ohne klare Richtung für die aktiven und konservativen Fondsmanager eine Herausforderung – einen Tag stiegen die Kurse dynamisch, am nächsten Tag wurde wieder alles abgegeben. Die Bandbreite der Monatsergebnisse der Zielfonds lag in diesem Monat zwischen +1,6% und -2,4%.
Insgesamt war der LogiInvest Ende des Monats in 15 Zielfonds investiert. Die Nettoaktienquote lag Ende September bei 38%.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner

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Monatskommentar August 2016

von admin am 25. September 2016 · 0 Kommentare

Im August setzte sich die schon in den USA in den letzten Juliwochen begonnene außergewöhnliche Ruhe an den Finanzmärkten fort. Die großen Indizes wie der S&P 500 bewegten sich über mehrere Wochen in einem engen Bereich von +/- 1%. Was bedeutet große Indizes? Der amerikanische Aktienmarkt hatte Ende 2015 einen Anteil von 52% am gesamten Weltaktienmarkt und ist damit mit großem Abstand der führende Markt. Alle deutschen Aktien zusammengenommen stellten lediglich 3% der weltweiten Aktienwerte dar.

Seitwärtsbewegungen ohne klare Richtung sind für aktive Fondsmanager schwierig, wenn sie versuchen, in diesem Umfeld Rendite zu erzielen. Die Bandbreite der Monatsergebnisse der Zielfonds lag entsprechend zwischen +1,9% und -4,7%.

Aufgrund Aussagen mehrerer Mitglieder der amerikanischen Notenbank FED zu den beabsichtigten  Zinserhöhungen in den USA, haben wir die Anleihefonds gegenüber den Vormonaten auf die Hälfte reduziert, um die Auswirkungen von Kursrückgängen der Anleihen zu verringern. Insgesamt war der LogiInvest Ende des Monats in 15 Zielfonds investiert. Die Nettoaktienquote lag Ende August bei 37%.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner

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Monatskommentar Juli 2016

von admin am 23. August 2016 · 0 Kommentare

Mitte Juli erreichte das Volumen von Staatsanleihen mit Negativverzinsung einen neuen Rekordwert: rund 13.000 Mrd. USD. In der hoch verschuldeten Eurozone (Q1 2016: 9.600 Mrd. Euro, Maastricht-Grenze 60% des BIP, aktuell: 91,7%) rentierten zuletzt rund 53% aller ausstehenden Staatsanleihen negativ, darunter selbst italienische! Mittlerweile weisen auch bereits europäische Unternehmensanleihen in Höhe von 465 Milliarden Euro eine negative Rendite aus. (Quelle: WSJ, Bank of America Merrill Lynch)

Zur Überraschung vieler Marktteilnehmer und Analysten wurden im Juli die Aktienmarktverluste durch den Brexit größtenteils wieder aufgeholt, in den USA sogar übertroffen. Für Großbritannien hört man die Begründung, dass der um gut 10% abgestürzte brit. Pfund die Exportchancen erhöht. Monatsergebnisse: DAX +6,8%, S&P 500 +3,6%. Auch ein um 14% fallender Ölpreis konnte der Erholung nichts anhaben.

Von seinem Allzeithoch ist der DAX 17% entfernt, andere Indizes der Eurozone sogar deutlich mehr. Einer der Gründe für den deutlich schwächeren Verlauf im Vergleich zu den US-Märkten ist in
der Situation der europäischen Banken zu finden. Regelmäßig zeigen die Ergebnisse der „Stresstests“ durch die europäische Bankenaufsicht, dass ein Großteil der Banken immer noch unterkapitalisiert ist und dem Szenario einer Rezession nicht standhalten würde. Bei dem Ende Juli veröffentlichten Bericht haben besonders italienische Banken schlecht abgeschnitten.

Die Zielfondszusammensetzung ist weiterhin eher konservativ, obwohl die Aktienquote von 19% auf knapp 34% erhöht wurde. Die Bandbreite der Monatsergebnisse der Zielfonds war weiterhin hoch. Sie lag zwischen +5,5% und -0,9%, zwei wurden im Laufe des Monats verkauft. Insgesamt war der LogiInvest Ende des Monats in 15 Zielfonds investiert. Die Nettoaktienquote lag bei 34%.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner

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Monatskommentar Juni 2016

von admin am 23. Juli 2016 · 0 Kommentare

Im Juni erreichten die Zinssätze deutscher 10-jähriger-Staatsanleihen erstmals in der Geschichte mit -0,10% den negativen Bereich (Quelle: Dt. Bundesbank). Dies bedeutet, dass es für den Finanzminister oder auch deutsche Kämmerer keinen wirklichen Anreiz gibt, Schulden zu senken, da dadurch Einnahmen!!! Wegfallen würden.

Zudem kam eine weitere historische Konstellation: Zum ersten Mal in der Geschichte der Finanzmärkte hat ein Land durchgängig negative Zinsen. Die Schweiz zahlt von 1-Monatsgeldern bis zu 30-jährigen Anleihen keine Zinsen mehr, sondern erhält unabhängig von der Dauer Geld dafür, dass es Schulden macht. Das sind immerhin im kurzen Laufzeitbereich bis 5 Jahre bis -1,25% p.a.

Großes Thema im Juni war die Abstimmung der Briten über den Verbleib in der EU. Von dem knappen Ergebnis für einen Austritt wurde die Mehrheit der Marktteilnehmer überrascht. Entsprechend eröffneten die Börsen nach der Veröffentlichung mit teils heftigen Abschlägen – DAX 1000 Punkte tiefer bzw. -10%. Der erste Schock wurde jedoch relativ schnell verdaut und die Verluste zumindest teilweise wieder aufgeholt. Verlierer sind die Banken und die europäischen Aktien, Gewinner die Edelmetalle und die amerikanischen Märkte. Monatsergebnis: DAX -5,7%, S&P 500 +0,1%, Gold +9%.

Die Zielfondszusammensetzung ist weiterhin eher konservativ. Auch mehrere Manager der Zielfonds wurden überrascht, sodass die Bandbreite der Monatsergebnisse überdurchschnittlich hoch war. Sie lag zwischen +3,18% und -4,92%. Insgesamt war der LogiInvest Ende des Monats in 17 Zielfonds investiert, die Nettoaktienquote lag bei 19%.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner

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Monatskommentar Mai 2016

von admin

Zinsen deutscher 10-jähriger-Staatsanleihen sind weiter gesunken (0,18% am Monatsende lt. Dt. Bundesbank). Die großen Aktienmärkte präsentierten sich zunächst seitwärts, um dann doch in der letzten Woche positiv abzuschließen (DAX +2,2%, S&P 500 +1,5%).
Der weiter anziehende Ölpreis sorgte in den Vereinigten Staaten für ein erstes Aufflackern der Inflation. Damit verbunden war eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass die [...]

Monatskommentar April 2016

von admin

Zinsen deutscher 10-jähriger-Staatsanleihen verblieben weiterhin auf niedrigem Niveau (0,24% am Monatsende lt. Dt. Bundesbank). Die großen Aktienmärkte präsentierten sich nach einem Auf-und-ab (DAX -4%/+4%) mehr oder weniger unverändert.
Beeindruckend war die Erholung des Ölpreises von mehr als 20% im April, obwohl die OPEC keine Einigung hinsichtlich einer Reduzierung der Fördermengen erzielen konnte. Seit dem Februartief betrug [...]

Monatskommentar März 2016

von admin

Die Zinsen für 10-jährige deutsche Staatsanleihen verharrten weiter im extrem niedrigen Bereich um 0,10%, nachdem die EZB mit dem Ausmaß neuer Lockerungen die meisten Marktteilnehmer überrascht hat: Mario Draghi erhöhte den Strafzins für von Banken bei der EZB geparktem Geld auf minus 0,4%. Das Anleihekaufprogramm wurde aufgestockt und um Unternehmensanleihen erweitert. Entsprechend positiv wurde dies [...]

Monatskommentar Februar 2016

von admin

Deutsche 10-jährige Staatsanleihen erreichten am 29. Februar das diesjährige Zinstief von 0,10%. Die Renditen in Japan waren bis zu Laufzeiten von 10 Jahren negativ. Im LogiInvest wurde der breit gestreute internationale Anleiheanteil erhöht und konnte so vom Anstieg der Anleihepreise profitieren. Die Duration wird jedoch mit 3 bis 4 Jahren sehr kurz gehalten, um etwaige [...]

Monatskommentar Januar 2016

von admin

Die anhaltende Ölpreisschwäche, ein erneuter Crash in China zusammen mit den beabsichtigten Zinserhöhungen in den USA führten weltweit zu den stärksten Kursrückgängen zum Jahresanfang. Zwischenzeitlich lagen DAX und Co. deutlich im Minus: DAX -12,6%, nachdem er schon im Vormonat 5,6% verlor. Ende des Monats endete der DAX bei -8,8%. Auch die amerikanischen Indizes befinden sich [...]