Die von vielen erwartete Weihnachtsrally fiel dieses Jahr ins Wasser. Einerseits wurde der starke Ölpreisrückgang in Richtung schlechterer Weltwirtschaftsaussichten interpretiert. Dazu kam, dass die von EZB-Chef Mario Draghi geschürten Hoffnungen auf ein noch größeres Maßnahmenpaket enttäuscht wurden. Die Aktienmärkte beendeten unter hohen Schwankungen den Dezember im Minus: DAX -5,6%, S&P 500 -1,8%. Zwischenzeitlich lag der DAX im Dezember auch schon bei -11%.

Auch mit Gold und Silber (-3,3% bzw. -4,7%, in EUR) konnte man keine positive Rendite erzielen. Der Ölpreis verlor 19% (in USD).

Der Großteil der Zielfonds schloss ebenfalls negativ. Trotz eines Aktienanteils am Monatsanfang mit 49% konnten wir durch Absicherungen das Monatsminus mit -0,5% sehr gering halten. Die Nettoaktienquote der Zielfonds im LogiInvest lag zum Monatsende bei 44%.

Wir haben einen Mischfonds mit Schwerpunkt Anleihen aufgrund des negativen Jahresergebnisses und kritischer Sichtweise seiner Größe (23 Mrd. Euro) gegen einen konservativeren weltweit streuenden reinen Anleihefonds ausgetauscht. Er ist nochmals günstiger und mit einem Volumen von 1,4 Mrd. Euro auch deutlich flexibler. Deshalb haben wir ab diesem Monat in der Portfoliostruktur auch Anleihefonds ausgewiesen.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner

Weitere Infos zum Fonds unter LogiInvest GmbH.

Monatskommentar November 2015

von admin am 21. Dezember 2015 · 0 Kommentare

Die Erholung an den Aktienmärkten setzte sich im November besonders in Europa fort. Während deutsche Indizes zwischen 4,9% (DAX) und 2% (MDAX) zulegten, trat der amerikanische S&P 500 mit 0,05% auf der Stelle. In Europa ist dies wieder einmal Mario Draghi zu verdanken, der Hoffnung auf weitere Zinssenkungen machte. In USA wird vor allem die Ölpreisentwicklung als negativer Indikator für die weltweite Wirtschaft gesehen. Auch die Edelmetallpreise verringerten sich weiter (Silber -9,9%, Gold -7%, beides in USD).

Alle Zielfonds beendeten den Monat mit einem Plus, allen voran die Aktienfonds. Da im Anleihebereich nicht nur fast keine Zinsen zu erwirtschaften sind, sondern bei Zinssteigerungen Kursverluste anstehen, suchen wir laufend nach konservativen Vermögensverwaltern, die hier als gewisser Ersatz fungieren könnten.

Wir haben im November  den schwankungsarmen Fonds Acatis ELM Konzept in den LogiInvest genommen. Er hat mit seinem Valueansatz nach Buffett und seinen Absicherungen die Börseneinbrüche im Sommer sehr gut gemeistert. Die Nettoaktienquote der Zielfonds im LogiInvest lag zum Monatsende bei 49%.
Mit besten Grüßen

Franz Brandtner

Weitere Infos zum Fonds unter LogiInvest GmbH.

Monatskommentar Oktober 2015

von admin am 9. November 2015 · 0 Kommentare

Nach den starken Wertverlusten der Vormonate (DAX in der Spitze -24%) sorgten positivere Kommentare der Notenbanken für eine starke Erholungsbewegung im Oktober. Während die amerikanische Notenbank die Zinsen vermutlich im Dezember erhöhen will, zeigte die EZB in Draghis Kommentaren, die Bereitschaft, die lockere Geldpolitik auszuweiten und die Zinsen nochmals zu senken. So konnte auch der DAX einen Teil seiner Verluste mit +12,3% im Oktober wieder aufholen.

Durch die EZB-Zinssenkung zu erwartende weitere Schwächung des Euros gegenüber dem Dollar (im Oktober -1,5%) sollte die europäische Wirtschaft profitieren, vor allem die deutsche Wirtschaft. Von manchen Analysten wird die Parität, also eine 1:1 Wechselkurs für realistisch gehalten – zum Leid aller Europäer mit Dollarausgaben.

Alle Zielfonds beendeten den Monat mit einem Plus, wobei die Zuwächse vor allem bei den vermögensverwaltenden Fonds im Verhältnis zu reinen Aktienfonds relativ gering ausfielen. Sie behielten teilweise die Absicherung noch bei. Unsere eigenen zusätzlichen Absicherungen haben wir komplett rausgenommen, sodass die Nettoaktienquote im Logiinvest zum Monatsende 37% betrug. Ende September lag sie noch bei 3%.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner

Weitere Infos zum Fonds unter LogiInvest GmbH.

Die Abwärtsbewegung der Finanzmärkte setzte sich auch im September fort, was wiederum dieses Quartal zum schlechtesten seit dem 3. Quartal 2011 machte. Neben den anhaltenden chinesischen Konjunktursorgen verunsicherte vor allem das Zögern der amerikanischen Notenbank, die dortigen Leitzinsen leicht anzuheben, die weltweiten Aktienmärkte. Zusätzlich wirkte der Abgasmanipulationsskandal bei VW als zusätzlicher Schock, der die gesamte Autoindustrie samt Zulieferern in Mitleidenschaft zog. Der DAX beendete den Monat mit -6%.

Alle Zielfonds beendeten den Monat mit einem Minus. Durch zusätzliche Absicherungen konnte der Logiinvest fast stabil gehalten werden: -0,56%. 
Die Nettoaktienquote im Logiinvest betrug zum Monatsende 3%.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner

Weitere Infos zum Fonds unter LogiInvest GmbH.

Monatskommentar August 2015

von admin am 24. September 2015 · 0 Kommentare

Die Finanzmärkte wurden im August von der höchsten Volatilität seit Juni/Juli 2011 erfasst, und an den Aktienmärkten hat einer der schnellsten „sell-offs“ der Geschichte stattgefunden. Als Beispiel für die hohe Schwankungsbreite  hier der DAX, der am Montag, dem 24.8.15 während des Tages gegenüber dem Schlusskurs vom Freitag bis zu 786 Punkte (ca. 8%)  verlor, um dann am Ende des Tages mit 476 (-4,7%) Punkte niedriger zu schließen.

Die Ursachen werden mit der Unsicherheit bezüglich der Zinserhöhung in den USA und vor allem wegen des schwächeren Wirtschaftswachstums in China und deren Auswirkung auf die restliche Weltwirtschaft angegeben.  Der Shanghai Composite Index verlor im August weitere 12,5%, der DAX 9,3%.

Gold gewann im August 3,3%, Silber verlor 0,8% (beide in USD). Der Amex Gold Bug Index (Goldminenaktien) konnte sich im August mit +2,9% etwas stabilisieren. Befindet sich aber nach wie vor auf dem Preisniveau von 2002.

Auch die Zielfonds des Logiinvest konnten sich der Entwicklung nicht entziehen, die Bandbreite lag zwischen -0,1% und -10,9%. Durch eine dynamische Absicherung der Aktienquote wirkte sich das auf den Logiinvest nur mit -1,7% aus. Das Ergebnis in diesem Jahr beträgt plus 1,3%.

Die Nettoaktienquote im Logiinvest betrug zum Monatsende 30%.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner

Weitere Infos zum Fonds unter LogiInvest GmbH.

Monatskommentar Juli 2015

von admin

Der Juli war aufgrund der langwierigen Verhandlung zur „Rettung“ Griechenlands nichts für Investoren mit schwachen Nerven. Nachdem der DAX in den letzten Monaten in der Spitze über 14% verlor, konnte er nach der Einigung innerhalb von ein paar Tagen wieder 10% vom Tief aufholen. Jedoch sorgten Unsicherheiten bezüglich der anstehenden Zinserhöhung in den USA und [...]

Monatskommentar Juni 2015

von admin

Aufgrund des Abbruchs der Verhandlungen durch die griechische Regierung und der ausgerufenen Volksbefragung setzte sich wie erwartet das schwankungsreiche Marktumfeld fort.  Und dies, obwohl das griechische Bruttoinlandsprodukt nur etwa 1,3 % des gesamten Bruttoinlandsprodukts der Europäischen Union beträgt.
Griechenland ist das erste wirtschaftlich entwickelte Land, das beim internationalen Währungsfonds IWF seine Schulden nicht beglichen hat. Zum [...]

Monatskommentar Mai 2015

von admin

Erneut wurde das weltweite Finanzmarktgeschehen von einem sehr kleinen Land Europas  geprägt. Die bis dato nicht fruchtenden Verhandlungen zwischen der neuen griechischen Regierung, der EU und dem IWF verunsicherten weltweit die Börsen. 
Dies drückte sich im Mai vor allem durch höhere Schwankungen aus, per Saldo liefen die Märkte seitwärts. Die amerikanische Index S&P500 erzielte ein [...]

Monatskommentar April 2015

von admin

Nachdem der Zinssatz für 10-jährige deutsche Staatsanleihen bis Mitte April auf unter 0,1% pro Jahr auf einen historischen Tiefstand gefallen ist, erhöhte er sich durch starke Kurseinbrüche der Anleihen schlagartig wieder auf 0,7%. Hierdurch wurde vielen das Risiko scheinbar „sicherer“ Anleihen erst bewusst.
Auch die europäischen Aktienmärkte korrigierten erstmals in diesem Jahr stärker, bspw. der DAX [...]

Monatskommentar März 2015

von admin

Das marktbeherrschende Thema war nach wie vor die Geldpolitik der Notenbanken. Die EZB startete den Ankauf der Euro-Staatsanleihen für die nächsten 18 Monate für insgesamt 1.100 Mrd. Euro.    
Die europäischen Aktienmärkte erreichten stattdessen weitere Zuwächse, vor allem auch angetrieben durch den erneuten Euro-Rückgang. Anders die US-Märkte, die wegen dem Dollaranstieg Rückgänge der Unternehmensgewinne einkalkulieren [...]