Absolut betrachtet hat sich der DAX mit einem Anstieg von 0,04% im ersten Quartal 2014 nicht von der Stelle bewegt. Über die tatsächlichen Bewegungen täuschen diese Werte jedoch deutlich hinweg. So betrug der maximale Verlust (vom höchsten bis zum niedrigsten Indexstand) in dieser Zeit beim DAX mehr als acht Prozent – und zwar innerhalb von nur zweieinhalb Wochen.

Das beherrschende Thema war dabei zuletzt die Krise rund um die Ukraine. Vorläufig haben die Finanzmärkte die Annexion der Krim durch Russland allerdings als lokales Ereignis abgehandelt. Schwerer wiegt nach wie vor auf unabsehbare Zeit die amerikanische und europäische Notenbankpolitik.

Die Manager der 14 Zielfonds sind nach wie vor zurückhaltend. Der Aktienanteil, der den allgemeinen Börsenschwankungen unterliegt, wurde gegenüber Ende Februar leicht abgebaut, er liegt nun bei 34%.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner und Günter Frey

Weitere Infos zum Fonds unter LogiInvest GmbH.

Im Februar erholten sich die Aktienmärkte wieder von Ihrem Rückgang im Januar. Sorgen um die Entwicklung in China und die Aufstände in der Ukraine bremsten zum Monatsende wieder. Die Anleihepreise streben zu Ihren Höchstständen, entsprechend sanken die Renditen wieder – gut für Immobilienkäufer, schlecht für Zinsanleger.

Seit über einem Jahr stehen wir auf der Warteliste des Squad Value Fonds – ein Aktienfonds, der in kleinere werthaltige Aktien aus dem deutschsprachigen Raum investiert. Da die Strategie bei zu hohem Volumen nicht mehr erfolgreich umgesetzt werden kann, wurde der Fonds seit Erreichen von 200 Mio. EUR für neue Gelder geschlossen. Nun konnten wir die ersten 520.000 EUR investieren, also 3,2% des LogiInvest-Fonds. Stattdessen haben wir die Restposition eines anderen Fonds, dessen zukünftigen Aussichten wir weniger gut einschätzen, nun komplett verkauft. Aktuell ist der LogiInvest in Zielfonds von 14 Vermögensverwaltern / Fondsmanagern investiert.

Der Aktienanteil, der den allgemeinen Börsenschwankungen unterliegt, hat sich nicht geändert, er lag Ende Februar bei etwa 37%. Ende Januar waren es nur 26%, da kurzfristig abgesichert wurde.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner und Günter Frey

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Ab Mitte Januar korrigierten weltweit die Aktienmärkte aufgrund Sorgen um die Emerging Markets (Türkei, Argentinien, China). In der Spitze waren es bis Anfang Februar beim DAX -6,5%, am stärksten betraf dies in den großen Industriestaaten Japan mit – 14%.

Aktuell sind die Vermögensverwalter mit etwa 37% in Aktien investiert, die den allgemeinen Börsenschwankungen unterliegen. Ende Januar waren es nur 26%, da kurzfristig abgesichert wurde.

Die Zielfonds des LogiInvest sind derzeit so zusammengestellt, dass bei positiver Markteinschätzung aller Fondsmanager der Aktienanteil bei 65% liegen würde. Dies würde dann eintreten, wenn die Aktienmärkte eine dem Anstieg adäquate Korrektur von etwa 20% abgeschlossen haben.

Edelmetalle: Hier könnte sich eine Bodenbildung abzeichnen. Gold konnte im Januar die Verluste aus dem Dezember wieder gutmachen. Silber zog noch nicht nach.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner und Günter Frey

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Bis Mitte Dezember korrigierten die Börsen in allen Segmenten: Aktien, dt. und US-Anleihen, Edelmetalle. Nachdem die amerik. Zentralbank dann tatsächlich die befürchtete Reduzierung der Anleihekäufe zwar offiziell bestätigte, aber nur in einem sehr vorsichtigen Umfang, reagierten die Aktienmärkte erleichtert und schlossen auf neuen Höchstständen.

Leider war das Ausmaß der Korrektur am Aktienmarkt noch nicht adäquat zum vorhergehenden Anstieg, sodass die Fondsmanager von 60% der Logiinvest-Zielfonds nach wie vor nur mit verringerten bzw. gar keinem Aktienanteil investiert sind.

Die Entscheidung, die direkten Edelmetallanteile im Vormonat zu verkaufen hat sich auch im Dezember als richtig erwiesen, das ersparte uns weitere Verluste beim Gold-ETF von 5%, beim Silber-ETF von 3,8%.

Aktuelle Vermögensaufteilung: Aktien 33%, Gold/Silber: 0,4% (Anteil in einem Zielfonds), der Rest: Staats- und Unternehmensanleihen bzw. kurzfristige Gelder.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner und Günter Frey

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Die Aktienmärkte erreichten im November Höchststände, allen voran der DAX. Die wertorientierten Vermögensverwalter verhielten sich weiterhin restriktiv, d.h. teilweise deutlich verringerte Aktienquote. Die erwartete Korrektur begann Anfang Dezember und in 8 Börsentagen wurde der November-Gewinn des DAX wieder neutralisiert. Die Mehrzahl der Zielfondsmanager sind der Ansicht, dass die Korrektur noch nicht vorüber ist, sondern das „Band nach wie vor nach oben überdehnt ist“.
Es gilt mit Geduld den Abschluss einer ausreichenden Korrektur abzuwarten und dann verstärkt wieder Aktienpositionen aufzubauen.

Durch die überraschende Zinssenkung hat die EZB erneut gezeigt, dass sie alles tun wird, um den Euro zu erhalten. Wir gehen derzeit nicht davon aus, dass über Nacht das Aus für den Euro kommt.
Weiters ist es für den Edelmetallpreis negativ, wenn die Realverzinsung steigt. Und diese erhöht sich aufgrund erneut anziehender Zinsen bei deutschen 10-jährigen Staatsanleihen und einer offiziell niedrigeren Inflationseinschätzung.
Unter diesen beiden Gesichtspunkten hielten wir es für gerechtfertigt, die Edelmetalle vorübergehend zu verkaufen, um nicht noch weitere Verluste durch fallende Preise hinnehmen zu müssen. Wir werden jedoch kurzfristig wieder einsteigen, sobald sich Anzeichen einer Gefahr für den Euro auftun oder sich eine Trendumkehr in Richtung wieder steigender Edelmetallpreise abzeichnet.
Durch den Verkauf haben wir uns derzeit bei Gold etwa einen Verlust von 5% erspart, bei Silber sogar von etwa 10%.
Gold hat in der Zwischenzeit mit 890,- EUR je Unze den tiefsten Stand seit 3,5 Jahren (Juli 2010) erreicht.

Aktuelle Vermögensaufteilung: Aktien 33%, Gold/Silber: 0,4% (inkl. direkten LogiInvest-Anteil), der Rest: Anleihen bzw. kurzfristige Gelder.

Mit besten Grüßen

Franz Brandtner und Günter Frey

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Monatskommentar Oktober 2013

von Franz Brandtner

Im Oktober haben wir nach ausführlichen Analysen und Gesprächen mit 30% des Fondsvermögens die größte Umstellung im Fonds in diesem Jahr durchgeführt. Insgesamt wurden 4 neue Fondsmanager mit Gewichtungen bis zu 9% aufgenommen. Drei davon sind nur für institutionelle Anleger verfügbar. Die dieses Jahr renditeschwachen Zielfonds wurden entweder stark reduziert oder komplett ausgetauscht.

Die wertorientierten Fondsmanager [...]

Probleme wertorientierter Investoren und Vermögensverwalter

von Franz Brandtner

Wie im Septembermonatskommentar beschrieben, stehen die wertorientierten Vermögensverwalter aufgrund der hohen Aktienpreise und der damit verbundenen Risiken derzeit auf der Bremse, siehe auch http://tinyurl.com/lk5tnh5. Sie sind laufend auf der Suche nach sehr guten Unternehmen, die mit einem Sicherheitsabschlag zum inneren Wert, der Substanz, gekauft werden können. Idealerweise liegen diese Preise 30% und mehr unter ihrem [...]

Erhöhung der Anzahl der Vermögensverwalter

von Franz Brandtner

Die Suche nach Vermögensverwaltern, die trotz des Einbruchs aller Anlageklassen im Mai/Juni dieses Jahres ein positives Ergebnis erwirtschaftet haben, haben wir nun abgeschlossen und die Orders für die entsprechenden Zielfonds sind platziert, sodass wir in den nächsten Tagen wieder voll investiert sein werden.
Wir haben vier neue Vermögensverwalter aufgenommen, die Ihre Erträge zwar über den Aktienmarkt [...]

Amerikanisches Schuldenlimit und „Shutdown“

von Franz Brandtner

Die aktuellen Stimmungshochs und –tiefs an den Kapitalmärkten werden die letzten 2 Wochen von der amerikanischen Schuldenpolitik verursacht.
Wer die Begriffe zum Thema Shutdown und dem amerikanischen Schuldenlimit (debt ceiling) in relativ kurzer und einfacher Form klären will, empfehlen wir folgende österreichische Seite www.derstandard.at/1381368245096/Wie-Schuldenlimit-und-Shutdown-zusammenhaengen
Die amerikanische Schuldenuhr finden Sie hier www.usdebtclock.org

Monatskommentar September 2013

von Franz Brandtner

Nach dem Ende des möglichen amerikanischen Militärschlags gegen Syrien, dem vermutlich letzten Versuch Berlusconis die Regierung Lettas zu beenden, war das Hauptereignis für die Kapitalmärkte der überraschende Rückzieher der US-Notenbank. Ben Bernanke verkündet entgegen aller Erwartungen die Fortsetzung der Anleihekäufe von monatl. 85 Mrd. USD.  Die Aktienmärkte reagierten mit Kurszuwächsen auf die weitere Geldflutung: Monatsergebnis [...]